{"id":19,"date":"2010-02-16T12:45:36","date_gmt":"2010-02-16T12:45:36","guid":{"rendered":"http:\/\/borncity.com\/japan\/?p=19"},"modified":"2017-04-21T08:37:11","modified_gmt":"2017-04-21T06:37:11","slug":"reiseerinnerungen-an-japan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/japan\/2010\/02\/16\/reiseerinnerungen-an-japan\/","title":{"rendered":"Reiseerinnerungen an Japan"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Flagge1\" src=\"https:\/\/borncity.eu\/japan\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/flagge11.jpg\" alt=\"\" width=\"69\" height=\"58\" \/>Anfang der 90er Jahre des vorherigen Jahrtausends hatte ich bei mehreren Arbeitsaufenthalten in Japan, genauer in der Stadt Kawagoe, die Gelegenheit, Einblicke in die japanische Lebenswelt zu erhalten.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/806f17f716fd4a46a86738e327139d91\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Kawagoe (\u5ddd\u8d8a\u5e02), auch als Klein-Edo bezeichnet, ist eine Stadt mit ca. 335 000 Einwohnern in der Provinz Saitama, die ca. 50 km n\u00f6rdlich von Tokyo liegt und viele Pendler beherbergt. In der Stadt haben sich einige Firmen angesiedelt, u. a. eine Pharma-Dependance eines gro\u00dfen (damals noch) deutschen Chemieunternehmens.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend in Tokyo Stra\u00dfen oder Zuglinien mit lateinischen Beschriftungen (als romanji bezeichnet) ausgestattet sind, \u00e4ndert sich dies in der Provinz. Pl\u00f6tzlich fand ich mich mit der Situation konfrontiert, die einfachsten Sachen nicht lesen und mit den Menschen nicht sprechen zu k\u00f6nnen. Sprechen scheiterte dran, dass ich zwar englische, aber keine japanischen Sprachkenntnisse besa\u00df, viele Japaner in der Provinz aber kein Englisch konnten. Daher war die Verst\u00e4ndigung auf Reisen mitunter etwas problematisch. Lesen war auf Grund der allgegenw\u00e4rtigen japanischen Schriftzeichen am Anfang f\u00fcr mich ebenfalls unm\u00f6glich. Zumal die allgegenw\u00e4rtigen japanischen Schriftzeichen sich in drei Alphabete (Hiragana, Katagana und Kanji) unterteilten. Da geriet es schon mal zum Abenteuer, den richtigen Weg zum Klo, den richtigen Zug, die richtige Stra\u00dfenabzweigung etc. zu finden oder am Bahnhof den richtigen Ein- (Iriguchi) oder Ausgang (Deguchi) zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Da ich an Wochenenden Reisen in Japan unternahm, war die gr\u00f6\u00dfte Angst der japanischen Kollegen, dass ich dabei verloren ginge. Also gab es das obligatorische K\u00e4rtchen mit Anweisungen in japanischer Sprache mit, das ich in der &#8222;Fremde&#8220; dem n\u00e4chst besten Japaner zu zeigen h\u00e4tte \u2013 auf dass dieser meine Arbeitskollegen anrufen m\u00f6ge und sich Instruktionen holen solle, was er mit dem &#8222;verloren gegangen Ausl\u00e4nder&#8220; bitte sch\u00f6n zu tun habe. Zur \u00dcberraschung der japanischen Arbeitskollegen habe ich das K\u00e4rtchen nie gebraucht (was Gegenstand einer eigenen Story ist).<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ergab sich damals die Erkenntnis &#8222;Irgendwie ist jeder irgendwo Ausl\u00e4nder und manchmal ganz sch\u00f6n bl\u00f6d aufgestellt&#8220;. Bei meinen Reisen, bei der Arbeit, beim Aufenthalt im traditionellen japanischen Hotel (Ryokan) gab es immer wieder komische bis skurrile Situationen, die ich f\u00fcr die Nachwelt festhalten will. Zudem erhielt ich auch Einblicke in die gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse und Verwerfungen der japanischen Gesellschaft, am Beginn der 90er Jahre des vorherigen Jahrtausends. So werde ich in diesem Blog daher schrittweise die diversen Episoden, vom Flug nach Japan, das Abenteuer &#8222;japanisches Fr\u00fchst\u00fcck&#8220; bis zum Wohnen im traditionellen japanischen Hotel, die ich erlebt habe, ver\u00f6ffentlichen. Dabei wird auch aufgel\u00f6st, wie der Name dieses Blogs &#8222;Gaijin-san&#8220; entstand.<\/p>\n<p>In diesem Sinne \u2026<\/p>\n<p>\u2026 lasst uns anfangen.<\/p>\n<div>\u79c1\u9054\u3092\u59cb\u307e\u308b\u3053\u3068\u3092\u8a31\u53ef\u3057\u306a\u3055\u3044<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang der 90er Jahre des vorherigen Jahrtausends hatte ich bei mehreren Arbeitsaufenthalten in Japan, genauer in der Stadt Kawagoe, die Gelegenheit, Einblicke in die japanische Lebenswelt zu erhalten.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-19","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/borncity.eu\/japan\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/borncity.eu\/japan\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/borncity.eu\/japan\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.eu\/japan\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.eu\/japan\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/borncity.eu\/japan\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/borncity.eu\/japan\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.eu\/japan\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.eu\/japan\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}