{"id":32,"date":"2010-02-19T17:38:00","date_gmt":"2010-02-19T17:38:00","guid":{"rendered":"http:\/\/borncity.com\/japan\/?p=32"},"modified":"2017-04-21T08:36:22","modified_gmt":"2017-04-21T06:36:22","slug":"die-1-reise-nach-nippon-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/japan\/2010\/02\/19\/die-1-reise-nach-nippon-teil-1\/","title":{"rendered":"Die 1. Reise nach Nippon &ndash; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Flagge1\" src=\"https:\/\/borncity.eu\/japan\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/flagge11.jpg\" alt=\"\" width=\"69\" height=\"58\" \/>Die erste Reise nach Japan f\u00fchrte mich \u00fcber Paris nach Tokyo und dann nach Kawagoe. Im Duty Free-Shop in Paris fiel mir auf, dass vor allem junge Japaner und Japanerinnen in Scharen aufliefen und sich speziell an den Parf\u00fcm- und Spirituosen-Regalen mit extrem teuren Produkten eindeckten. <!--more--><\/p>\n<p>Oft wurden zwei oder drei Parf\u00fcmpackungen im heutigen Gegenwert von je \u00fcber hundert Euro und auch noch Cognac-Flaschen (die damals so 200 bis 300 DM kosteten) gekauft. Sp\u00e4ter lernte ich, dass dies Geschenke f\u00fcr die Daheim-Gebliebenen waren. Es wurde von den Reisenden erwartet, dass dieser Geschenke, entsprechend der Wertsch\u00e4tzung, mitbrachte. Was letztendlich dazu f\u00fchrte, dass die jungen Leute oft extrem viel Geld f\u00fcr Nippes im Duty Free-Shop lie\u00dfen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/b2365030f82e4f2d90facc7aa57a1613\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<p>Der Flug dauerte \u00fcber 12 Stunden und f\u00fchrte \u00fcber die Weiten Sibiriens. Da es fr\u00fcher Abend war, fielen mir beim Blick aus dem Flugzeug eine kilometerlange Stra\u00dfe auf, die schnurgerade in Richtung Osten ins Nirgendwo f\u00fchrte. Irgendwann kam dann ein Punkt, wo eine zweite Stra\u00dfe aus dem Nirgendwo in Richtung Westen verlief und pl\u00f6tzlich endete. Die Stra\u00dfenbauer hatten offenbar von zwei Punkten aus damit begonnen, die Stra\u00dfen st\u00fccke aufeinander zu zu bauen, den Treffpunkt aber um mehrere hundert Meter verfehlt. Statt die Stra\u00dfensegmente an den Anschlussstellen durch leichte Kurven anzun\u00e4hern, kam eine russische L\u00f6sung zum Einsatz. Beide Stra\u00dfen endeten in der Taiga, waren aber durch eine Quertrasse verbunden. Holzlaster, die man aus der H\u00f6he gerade noch erkennen konnten, bogen in die Quertrasse ein, fuhren mehrere hundert Meter nach Norden bzw. S\u00fcden, um dann in das zweite Segment abzubiegen.<\/p>\n<p>Nach einer l\u00e4ngeren Schlafpause, die ich mehr oder weniger verd\u00f6st habe, ging dann die Sonne \u00fcber dem \u00f6stlichen Teil Sibiriens auf. Ich erinnere mich noch an endlose Schneelandschaften, \u00fcber die die Boing 747 in 11 km H\u00f6he hinweg flog. Tief unter uns waren karge W\u00e4lder mit kleinen B\u00e4umen und <a href=\"http:\/\/maps.google.com\/?ie=UTF8&amp;ll=68.721437,134.513855&amp;spn=0.130573,0.497818&amp;t=h&amp;z=11\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">m\u00e4andernden Flussl\u00e4ufen<\/a> zu sehen. Mein erste Gedanke war &#8222;m\u00fcsste es nicht herrlich sein, dort zu wandern&#8220;. Dann fiel mir aber ein, dass es dort unten momentan arg kalt war und im Sommer Millionen von Stechm\u00fccken die Taiga bev\u00f6lkern w\u00fcrden. Zudem gab es auf hunderte Kilometer keine Siedlung, geschweige denn eine Stadt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Reise nach Japan f\u00fchrte mich \u00fcber Paris nach Tokyo und dann nach Kawagoe. 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