{"id":12555,"date":"2020-06-30T17:13:44","date_gmt":"2020-06-30T15:13:44","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/senioren\/?p=12555"},"modified":"2024-12-07T19:02:29","modified_gmt":"2024-12-07T18:02:29","slug":"heute-ist-worldsocialmediaday","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2020\/06\/30\/heute-ist-worldsocialmediaday\/","title":{"rendered":"Heute ist WorldSocialMediaDay"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe es gar nicht mitbekommen \u2013 aber heute ist der sogenannte weltweite Social Media Day. Ziel ist es, Internet-Nutzer \u00fcber die Gefahren sozialer Medien und Netzwerke wie Facebook, Instagram etc. aufzukl\u00e4ren und zu sensibilisieren.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist in nachfolgendem Tweet auf den WorldSocialMediaDay hin.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Heute ist <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/WorldSocialMediaDay?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#WorldSocialMediaDay<\/a>.  Klar, soziale Netzwerke sind hilfreich, um mit Freund*innen, Familie oder Beh\u00f6rden wie uns in Kontakt zu bleiben. Aber man sollte auf Sicherheit achten. Wir haben zehn wichtige Tipps dazu:<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20231226131830\/https:\/\/t.co\/5u7ABe1E2X\">https:\/\/t.co\/5u7ABe1E2X<\/a><a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DeutschlandDigitalSicherBSI?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DeutschlandDigitalSicherBSI<\/a><\/p>\n<p>\u2014 BSI (@BSI_Bund) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/BSI_Bund\/status\/1277951227125542913?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 30, 2020<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>  <\/p>\n<p>Es gilt, mit Familie, Bekannten und Beh\u00f6rden in Kontakt zu bleiben, ohne die Risiken der Social Networks kennen zu lernen. Hier die Tipps des BSI zur sicheren Nutzung sozialer Netzwerke:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Verwenden Sie unterschiedliche E-Mail-Adressen und sichere Passw\u00f6rter<\/strong><br \/>Nutzen Sie nach M\u00f6glichkeit unterschiedliche E-Mail-Adressen f\u00fcr die Accounts der verschiedenen sozialen Netzwerke. So k\u00f6nnen Sie zumindest erschweren, dass die Informationen, die Sie auf den jeweiligen Seiten \u00fcber sich preisgeben, zu einem umfassenden Profil \u00fcber Sie zusammengestellt werden. Wenn Sie hierf\u00fcr Freemail-Accounts nutzen, denken Sie daran, diese gelegentlich aufzurufen, damit sie aktiviert bleiben. Achten Sie bereits bei der Wahl eines Anbieters darauf, dass dieser die E-Mail-Adresse nicht verfallen lassen und an einen neuen Nutzer wieder vergeben kann. Ansonsten besteht das Risiko, dass ein anderer Nutzer diese E-Mail-Adresse \u00fcbernimmt und damit Zugriff auf das zugeordnete soziale Netzwerk erh\u00e4lt.<br \/>Verwenden Sie zudem unterschiedliche und sichere Passw\u00f6rter f\u00fcr die einzelnen Dienste wie Facebook oder Twitter. F\u00fcr das Passwort gilt: Je l\u00e4nger, desto besser. Es sollte mindestens acht Zeichen lang sein, nicht im W\u00f6rterbuch vorkommen und aus Gro\u00df- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Ziffern bestehen. Ein Passwortmanager, wie z. B. keepass, kann die Handhabung unterschiedlicher Passw\u00f6rter erleichtern. Unter keinen Umst\u00e4nden sollten Sie Ihr Passwort an Dritte weitergeben.\n<li><strong>Nutzen Sie eine Zwei-Faktor-Authentisierung<\/strong><br \/>Nutzen Sie f\u00fcr den Zugriff auf Ihre Social Media Accounts eine Zwei-Faktor-Authentisierung. Das bedeutet: Als erster Faktor kommt ein starkes Passwort (Kategorie Wissen) zum Einsatz. Als zweiter Faktor kommt f\u00fcr die zus\u00e4tzliche Authentisierung z.B. ein Sicherheitstoken, also eine Hardware-Komponente wie ein Schl\u00fcssel, eine Chipkarte oder ein spezieller <abbr>USB<\/abbr>-Stick, zum Einsatz (Kategorie Besitz). Auch eine vom Anbieter versendete <abbr>SMS<\/abbr> kann genutzt werden. Damit besteht ein wesentlich besserer Schutz f\u00fcr Ihr Nutzerkonto. F\u00fcr einen unautorisierten Zugang m\u00fcssten Dritte \u00fcber beide Faktoren verf\u00fcgen, also sowohl \u00fcber das Wissen des Passworts als auch den Besitz des Ger\u00e4tes.\n<li><strong>Seien Sie vorsichtig bei der Installation von Apps, Add-Ons oder Plug-Ins<\/strong><br \/>Viele soziale Netzwerke erlauben es, Anwendungen von Drittanbietern zu installieren, beispielsweise Spiele. Damit k\u00f6nnen Sie Ihr Profil um n\u00fctzliche Funktionen erweitern oder an Ihre pers\u00f6nlichen Bed\u00fcrfnisse anpassen.<br \/>Doch auch Online-Kriminelle erstellen oder kapern solche Anwendungen und nutzen sie, um Zugriff auf Ihr Profil zu erhalten. Pr\u00fcfen Sie deshalb Anbieter und Quellen auf ihre Vertrauensw\u00fcrdigkeit. <br \/>Tauschen Sie sich beispielsweise vor der Installation mit Freunden dar\u00fcber aus oder informieren Sie sich im Internet, welche Apps, Add-Ons oder Plug-Ins empfehlenswert sind oder nicht.\n<li><strong>Seien Sie bei mobiler Nutzung besonders vorsichtig<\/strong><br \/>Soziale Netzwerke werden oft \u00fcber mobile Ger\u00e4te wie Smartphones oder Tablets genutzt. Daf\u00fcr stellen die Betreiber oder Drittanbieter Apps zur Verf\u00fcgung. Diese nutzen h\u00e4ufig auf dem Mobilger\u00e4t vorhandene sensible Daten, die Sie wom\u00f6glich nicht preisgeben wollen. Dazu z\u00e4hlen unter anderem das Adressbuch, Fotos, Videos oder Standortangaben. Au\u00dferdem sind Sie in der Regel anschlie\u00dfend stets automatisch in dem sozialen Netzwerk angemeldet. Bei Verlust Ihres Ger\u00e4tes kann dies ausgenutzt werden, indem sich der Finder oder Dieb als Sie ausgibt. Daher sollten Sie m\u00f6glichst keine Passw\u00f6rter auf Ihren mobilen Ger\u00e4ten speichern und sich anstatt \u00fcber die App direkt \u00fcber die Webseite des sozialen Netzwerkes an- und abmelden.\n<li><strong>Seien Sie w\u00e4hlerisch bei Kontaktanfragen<\/strong><br \/>Identit\u00e4tsdiebstahl geh\u00f6rt zu den Risiken des digitalen Zeitalters. Wenn Sie zweifelhafte Anfragen von Bekannten erhalten, erkundigen Sie sich au\u00dferhalb sozialer Netzwerke nach der Vertrauensw\u00fcrdigkeit dieser Nachrichten. Nehmen Sie grunds\u00e4tzlich nur Personen in Ihre Freundes- oder Kontaktliste auf, die Sie aus der realen Welt kennen. Unbekannte k\u00f6nnten b\u00f6swillige Absichten haben. \"Falsche Freunde\" k\u00f6nnen mithilfe \u00fcbernommener oder gef\u00e4lschter Accounts eine fremde Identit\u00e4t annehmen und diese m\u00f6glicherweise f\u00fcr Straftaten oder illegale Onlinegesch\u00e4fte missbrauchen.\n<li><strong>Klicken Sie nicht un\u00fcberlegt auf Links oder Buttons<\/strong><br \/>Online-Kriminelle nutzen soziale Netzwerke, um Nutzer mit Postings oder Links in Chats auf pr\u00e4parierte Webseiten zu locken, \u00fcber die sie Zugangsdaten abgreifen oder Ger\u00e4te mit Schadsoftware infizieren k\u00f6nnen.<br \/>Ein unbedarftes Klicken kann dazu f\u00fchren, dass sich Schadsoftware auf Ihrem Ger\u00e4t installiert. Die Schadsoftware kann beispielsweise von Ihnen unbemerkt die Kamera Ihres Ger\u00e4tes einschalten, Ihre Gespr\u00e4che durch das Mikrofon aufzeichnen oder auch Ihren Standort abfragen. Auch Ihr Adressbuch, Ihre Fotos oder Ihre Videos k\u00f6nnen unbemerkt in fremde H\u00e4nde gelangen.\n<li><strong>Sch\u00fctzen Sie Ihre Privatsph\u00e4re und geben Sie nicht zu viel von sich preis<\/strong><br \/>Jedes soziale Netzwerk bietet zahlreiche Einstellungen zum Schutz Ihrer Privatsph\u00e4re. Nutzen Sie diese, insbesondere wenn nur Ihre Freunde Ihr Profil und Ihre Postings sehen sollen. Sie k\u00f6nnen dort auch einstellen, dass Suchmaschinen Ihr Profil ignorieren. Machen Sie sich mit den m\u00f6glichen Einstellungen vertraut und nutzen Sie diese zum Schutz Ihrer Privatsph\u00e4re.<br \/>Bedenken Sie auch die enge Verzahnung der Betreiber sozialer Netzwerke mit anderen Internetdiensten. Es kann dadurch ein sehr umfangreiches Profil \u00fcber Sie erstellt werden. F\u00fchren Sie ab und zu eine Online-Suche nach Ihrem Namen oder dem von Familienmitgliedern durch, um zu erfahren, welche Informationen \u00fcber Sie oder Ihre Kinder im Netz auffindbar sind.<br \/>Pr\u00fcfen Sie zudem in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden die Sicherheitseinstellungen Ihrer Social Media Accounts. Achten Sie dabei insbesondere auf die Verkn\u00fcpfung zu anderen Konten. Anbieter sozialer Netzwerke k\u00f6nnten diese Einstellungen von sich aus \u00e4ndern.<br \/>Sehr pers\u00f6nliche Informationen geh\u00f6ren einfach nicht ins Netz. Einmal im Internet ver\u00f6ffentlichte Informationen entwickeln schnell ein Eigenleben und lassen sich nur sehr schwer oder nie wieder l\u00f6schen. Pr\u00fcfen Sie kritisch, welche pers\u00f6nlichen Informationen Sie ver\u00f6ffentlichen wollen und schr\u00e4nken Sie den Empf\u00e4ngerkreis entsprechend ein.<br \/>Je weniger personenbezogene Daten von Ihnen ver\u00f6ffentlicht sind, desto weniger f\u00e4llt auf Sie zur\u00fcck.<br \/>Dies gilt auch f\u00fcr vertrauliche Informationen \u00fcber Ihren Arbeitgeber und Ihre Arbeit. Informationen \u00fcber T\u00e4tigkeiten und Personen am Arbeitsplatz sollten \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 nur nach R\u00fccksprache mit dem Arbeitgeber ver\u00f6ffentlicht werden.\n<li><strong>Melden Sie Cyberstalker und Hasskommentare<\/strong><br \/>Melden Sie dem Betreiber des sozialen Netzwerkes Personen, die Sie oder andere bel\u00e4stigen oder beleidigen. Die Betreiber k\u00f6nnen dem Missbrauch nachgehen und unseri\u00f6se Profile l\u00f6schen. Lassen Sie sich bei offensichtlichen oder vermuteten Straftaten von der Polizei beraten, informieren Sie Betroffene und erstatten Sie gegebenenfalls Anzeige.\n<li><strong>L\u00f6schen Sie Ihren Account, wenn Sie ihn nicht mehr ben\u00f6tigen<\/strong><br \/>Sollten Sie einen Account stilllegen wollen, sichern Sie bei Bedarf Ihre Daten au\u00dferhalb des Netzwerkes und l\u00f6schen diese dann im Account. Befolgen Sie im Weiteren genau das Prozedere des Anbieters zum L\u00f6schen des Nutzerkontos. Dazu geh\u00f6rt in manchen F\u00e4llen auch, dass Sie sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht wieder einloggen.\n<li><strong>Lesen Sie die Datenschutzbestimmungen und die Allgemeinen Gesch\u00e4ftsbedingungen (<abbr>AGB<\/abbr>) und informieren Sie sich \u00fcber Ihre Rechte und Pflichten<\/strong><br \/>Soziale Netzwerke werden von gewinnorientierten Unternehmen betrieben, die sich zumeist durch Werbung finanzieren. Die <abbr>AGB<\/abbr> geben Aufschluss dar\u00fcber, wie der Anbieter mit Ihren pers\u00f6nlichen Daten umgeht und wie diese an die Werbewirtschaft weitergegeben werden. Machen Sie sich mit den <abbr>AGB<\/abbr> und den Bestimmungen zum Datenschutz gr\u00fcndlich vertraut \u2013 und zwar bevor Sie ein Profil anlegen.<br \/>Einige soziale Netzwerke r\u00e4umen sich an Ihren Ver\u00f6ffentlichungen Nutzungsrechte ein. Dadurch \u00fcbertragen Sie zum Beispiel die Nutzungsrechte an Ihren Fotos und Videos an den Betreiber des sozialen Netzwerkes. Au\u00dferdem ist es durchaus \u00fcblich, dass gew\u00e4hrte Nutzungsrechte auch dann bestehen bleiben, wenn Sie das Netzwerk verlassen und Ihr Profil l\u00f6schen. \u00dcberlegen Sie vor Ver\u00f6ffentlichung, ob Sie die Rechte an Ihren Bildern und Texten teilen m\u00f6chten. Achten Sie auch darauf, dass Sie Rechte Dritter nicht durch das Posten von Bildern, Texten oder Videos verletzen. <br \/>Soziale Netzwerk haben zudem Verhaltensregeln (Netiquette), die zu beachten sind.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe es gar nicht mitbekommen \u2013 aber heute ist der sogenannte weltweite Social Media Day. 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