{"id":16694,"date":"2021-05-17T02:49:48","date_gmt":"2021-05-17T00:49:48","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/senioren\/?p=16694"},"modified":"2021-12-13T09:53:24","modified_gmt":"2021-12-13T08:53:24","slug":"der-jung-soll-was-anstndiges-lernen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/05\/17\/der-jung-soll-was-anstndiges-lernen\/","title":{"rendered":"Der Jung soll was anst&auml;ndiges lernen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Elektroverkabelung Sicherungsschrank\" src=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/k97oq76.png\" alt=\"Elektroverkabelung Sicherungsschrank\" width=\"243\" height=\"162\" align=\"left\" \/>Aktuell stehe ich ja am Ende eines langen Berufslebens, welches 1969 als Lehrling im Elektro-Handwerk in der rauen Eifel begann. Als ich so k\u00fcrzlich zur\u00fcckgeblickt habe, sind mir so einige Begebenheiten wieder eingefallen &#8211; wie ich quasi in meinen ersten Beruf \"reingestolpert bin\", mein pers\u00f6nliches Waterloo einer vermasselten Zwischenpr\u00fcfung als Lehrling erlebte &#8211; und dann am Ende des Tages dem Elektro-Handwerk sogar g\u00e4nzlich \"von der Stange ging\". Stoff f\u00fcr eine kleine Geschichte in die Abgr\u00fcnde meiner Jugend.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/02285b14790b4277bbb07b2aa372157f\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Was ich mal f\u00fcr einen Beruf ergreifen wolle? Wenn mir diese Frage mit 12, 13 oder 14 gestellt wurde, musste ich mit den Schultern zucken. W\u00e4hrend andere Jungs KFZ-Mechaniker, Schlosser, LKW-Fahrer\u00a0 etc. werden wollten, hatte ich so gar keinen Plan. Selbst Lokomotivf\u00fchrer war nicht, war mir doch der Ferdi, mein Banknachbar in der 1. Schulklasse, schon nach wenigen Monaten abhanden gekommen. Er wohnte am Bahnhof, ganz in N\u00e4he der Schule, und sein Vater fuhr eine Dampflok &#8211; wurde aber pl\u00f6tzlich versetzt und die Familie zog aus unserem Ort weg. Sp\u00e4ter ist mir mal \"Du kannst zur Not ja auch reich heiraten\" eingefallen, aber selbst das hat nicht geklappt (wir waren bei der Heirat arm wie die Kirchenm\u00e4use).<\/p>\n<h2>Werde bitte kein KFZ-Mechaniker &#8230;<\/h2>\n<p>Ob ich KFZ-Mechaniker h\u00e4tte werden k\u00f6nnen oder sollen? Nicht so wirklich &#8211; mein j\u00fcngster Onkel v\u00e4terlicherseits war gelernter KFZ-Mechaniker und wohnte bis zu seiner Heirat noch bei uns. In unsere Garage lagen Anfang der 60er Jahre immer ver\u00f6lte Anlasser, Vergaser und was wei\u00df ich seines <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/VW_Karmann-Ghia_Typ_14\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">VW Karmann-Ghia<\/a>\u00a0 herum. War einerseits verlockend, sich diese \"Technik\" mal genauer anzuschauen &#8211; das Demontieren habe ich immer hin gekriegt &#8211; nur wieder zusammen setzen, funktionierte irgendwie f\u00fcr mich als 10 &#8211; 14 j\u00e4hriger nicht wirklich. Und schmutzige Finger bekam man auch &#8230;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Winker\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/a\/a0\/Trafficator.jpg\" alt=\"Winker\" \/><br \/>\nWinker &#8211; gemeinfrei<\/p>\n<p>Aber ich erinnere mich an Vaters VW-K\u00e4fer, der noch mit einem sogenannten Winker an den T\u00fcrholmen ausgestattet war. Damit wurde die Fahrtrichtung angezeigt, wenn man abbiegen wollte. 1963 wurde aber eine Lichtblinkanlage an Front und Heck eines Fahrzeugs Pflicht, und ich erinnere mich, als sieben oder achtj\u00e4hriger fasziniert auf unserem Hof beobachtet zu haben, wie der Onkel als KFZ-Mechaniker da eine Lichtblinkeranlage in den VW einbaute. Bin mir nicht sicher, meine aber, dass ein zweiter Onkel m\u00fctterlicherseits, seines Zeichens Elektriker, mit hinzugezogen wurde &#8211; war alles echt spannend &#8230;<\/p>\n<p>.. als ich dann vor dem Ende meiner Hauptschuljahre (damals nannte sich das noch Volksschule) stand, meinte Mutter: \"KFZ-Schlosser ist nichts, immer \u00f6lige, schmutzige Finger, und ich habe lange genug die ver\u00f6lten Blaum\u00e4nner deines Onkels gewaschen. Lerne was anderes &#8230;\". Einige Schulkameraden waren irgendwie in der \"Zollstock-Fabrik\" des Orts als Schlosser-Lehrlinge untergekommen &#8211; was aber bedeutete, dass die Kids 3 1\/2 Jahre in Lehrwerkst\u00e4tten im fernen Remscheid untergebracht waren.<\/p>\n<h2>Der Jung soll was anst\u00e4ndiges lernen<\/h2>\n<p>War aber alles an mir vorbei gegangen, und nur ich hatte irgendwo keinen Plan, was ich nach der Schule als Lehre machen sollte. Metzger ging gar nicht &#8211; ich kannte ja das Erlebnis der Hofschlachtungen mit dem T\u00f6ten der Tiere &#8211; nix f\u00fcr mich. Maurer oder Dachdecker war nicht so meine Leidenschaft. Maler wollte ich nicht (die waren immer mit Farbe bekleckert und Tapete kleben war irgendwie uncool), Schreiner oder Schlosser war es auch nicht, und Schmied schon gar nicht, war ich zu schm\u00e4chtig f\u00fcr. Angestellter bei einer Bank war auch nicht mein Ding &#8230; war also alles schwierig.<\/p>\n<p>Die Berufsberatung in der Schule war irgendwie auch zum Knicken: Ich musste einen Draht nach Vorlage biegen, irgendwo auf Fragebogen Drehrichtungen von Zahnradgetrieben einzeichnen oder die Zuordnung von geometrischen Figuren vornehmen. Etwas rechnen geh\u00f6rte auch zum \"Begabungstest\".<\/p>\n<p>Meine Antwort auf die Frage des Berufsberater, \"was ich mal werden will\", beantwortete ich mit einem Schulterzucken und einem fragend dahin geworfenen \"reich?\". Konnte der aber nix mit anfangen und als Ergebnis hie\u00df es: \"Kann was technisches machen\". Damit war ich genau so schlau wie vorher. Viehdoktor oder Zahnarzt waren irgendwie auch nicht so meine Traumberufe &#8211; und Landwirt auf unserem Hof, das war Vater und mir auch klar, w\u00e4re eine klassische Fehlbesetzung geworden. Wenn Oma sagte: \"Du bist der \u00c4lteste, Du machst den Hof\", hatte ich immer einen Klo\u00df im Hals. Erst als Vater sagte \"Jedes meiner Kinder macht eine Ausbildung &#8211; wenn danach Lust besteht, kann es den Hof \u00fcbernehmen\", fiel mir Buchst\u00e4blich ein Felsblock vom Herzen. Nur was f\u00fcr eine Lehre machen?<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Elektroverkabelung Sicherungsschrank\" src=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/k97oq76.png\" alt=\"Elektroverkabelung Sicherungsschrank\" \/><br \/>\nElektroverkabelung Sicherungsschrank, Quelle: Pexels, freie Nutzung<\/p>\n<p>Und so ergab es sich, dass der \u00f6rtliche Elektromeister einen Lehrling suchte, beim Lehrer nachfragte und pl\u00f6tzlich auf unserem Hof aufkreuzte und nach Vater fragte. Der Handel war schnell besiegelt, der Jung macht was anst\u00e4ndiges und lernt Elektriker. War im Grunde mein Ding, schn\u00f6de Elektroinstallationen zwar nicht so &#8211; aber die Theorie und vor allem Steuerungen sowie Motorschaltungen, die viel Logik erforderten, waren f\u00fcr mich irgendwie eing\u00e4ngig. Solche Steuerungen gab es in kleinen Industriebetrieben in der Umgebung. Wo der Altgeselle mit gekrauster Stirn und Null Durchblick vor Schaltpl\u00e4nen stand, hatte ich dies alles binnen weniger Augenblicke erfasst und durfte bereits im zweiten Lehrjahr bevorzugt in diesem Bereich Anlagen installieren\/in Betrieb nehmen und auch bei der Fehlersuche musste ich ran.<\/p>\n<h2>Mein Waterloo: Die Zwischenpr\u00fcfung<\/h2>\n<p>Und dann n\u00e4herte sich irgendwo auf der Mitte des Weges zur Gesellenpr\u00fcfung mein pers\u00f6nliches Waterloo. Gut, genau betrachtet, gab es diese Waterloos st\u00e4ndig, eben w\u00e4hntest Du dich noch \"als nach den Sternen greifen k\u00f6nnen\", und schon kam der n\u00e4chste Nackenschlag samt Absturz. Aber \"der Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ist, genau einmal mehr aufstehen, als hinzufallen\", also hie\u00df es, sich aufrappeln und weiter machen. Dabei habe ich das alles nicht kommen sehen &#8230;<\/p>\n<p>Nach 1 1\/2 Jahren stand die Zwischenpr\u00fcfung f\u00fcr Lehrlinge im Elektrohandwerk an. War ein Klacks, die Theorie hatte ich echt drauf und war schnell durch die Aufgaben durch. Die praktische Pr\u00fcfung sollte auch kein Problem sein &#8211; der Meister hatte mich so nach dem ersten halben Lehrjahr in der Regel alleine auf Baustellen abgesetzt, wo ich vor mir her wursteln durfte &#8211; technische Fehler leistet ich mir keine, das Licht brannte, die Steckdosen hatten Strom, was willst Du mehr &#8230;<\/p>\n<p>Gut, als ich die Arbeitsprobe bei der Zwischenpr\u00fcfung ablieferte, dachte ich noch \"sieht Schei\u00dfe aus, was du da hingefrickelt hast, aber vielleicht reicht es\". Statt die Kabeleinf\u00fchrungen an einer Verteilerdose sauber auszustanzen hatte ich meine \"eigene Methode\" genutzt und die L\u00f6cher mit einem eigenen Messer ausgeschnitten. Ging leider schief, so dass ich das dann etwas \"gr\u00f6ber\" bereinigt hatte, damit es besser auss\u00e4he. Sahen die Pr\u00fcfer aber leicht anders &#8230;<\/p>\n<p>Und so war ich wohl der \"deutschlandweit einzige Vogel\", der es schaffte, in der Zwischenpr\u00fcfung im Elektroinstallateurs-Handwerk mit theoretisch 1 zu bestehen, aber praktisch durchgefallen war. Hat das gerappelt, als ich das den Eltern beichten musste. \"Ist aber auch Mist, ich lern ja nix\" war meine Antwort &#8211; die ich Vater in der Futterk\u00fcche im Durchgang zu den Viehst\u00e4llen entgegen hielt (an die Szene erinnere ich mich auch noch nach fast 50 Jahren).<\/p>\n<p>Und pl\u00f6tzlich stand der Elektromeister unbemerkt hinter mir &#8230; er hatte das Ergebnis vernommen und wohl gedacht \"da ist die H\u00fctte am Brennen, fahr mal zur Familie\". Jedenfalls war er unbemerkt in unsere Futterk\u00fcche gekommen und hatte die Diskussion wohl mitbekommen. Er besprach mit meinem Vater das Weitere. Meine Bedenken waren, dass ich jetzt die 1 1\/2 Jahre wiederholen m\u00fcsse, was aber falsch war.<\/p>\n<p>Nun gut, f\u00fcr mich bedeutete das: Der Warnschuss war zur rechten Zeit gekommen &#8211; und der Meister hatte den Knall auch geh\u00f6rt. Wenn ich sp\u00e4ter stundenlang m\u00fchsam eine Elektroleitung verlegt hatte, kam er, schaute es sich an, riss das mit einem Ruck von der Wand und meinte \"das kannst Du besser\". Nach einem weiteren halben Jahr blieben die Elektrokabel an der Wand, Meister war zufrieden.<\/p>\n<h2>Die Niederlage wettgemacht &#8230;<\/h2>\n<p>Zwei Jahre sp\u00e4ter kam dann die Gesellenpr\u00fcfung und als Gesellenst\u00fcck hatte ich die Elektroinstallation eines Kellers in einem Neubau gew\u00e4hlt. Lief nach meinem Gef\u00fchl astrein, die Leitungen gerade verlegt, die Schalter und Steckdosen genau mit Wasserwage ausgerichtet, die Dr\u00e4hte in den Verteilerdosen sauber angeordnet &#8211; m\u00fcsste reichen.<\/p>\n<p>Um die Theorie hatte ich mir eh keinen Kopf gemacht &#8211; und am Pr\u00fcfungstag hatte ich die betreffenden Pr\u00fcfungsaufgaben binnen k\u00fcrzester Zeit durch. H\u00e4tte damals nach der Abgabe der Arbeiten \"eine rauchen gehen k\u00f6nnen\" &#8211; habe aber nicht geraucht. Mich interessierte nur \"haste am Ende des Tages den Lappen\", wie wir den Gesellenbrief so nannten. Mein Meister war sich auch sehr sicher, dass mein Gesellenst\u00fcck der Pr\u00fcfungskommission zum Bestehen reichen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Als dann die Pr\u00fcfungsergebnisse verk\u00fcndet wurden, war klar: Ich hatte bestanden &#8211; es hatte auch praktisch gereicht. Auf dem Gesellenbrief stand bei fachtheoretische Pr\u00fcfung die Note Sehr gut, f\u00fcr die praktische Pr\u00fcfung war ein Gut vermerkt und in den allgemeinen Pr\u00fcfungsf\u00e4chern reichte es f\u00fcr ein Gut. Also konnte ich die Lehre abhaken &#8230; Meister war zufrieden, und Eltern wohl auch\u00a0 &#8230;<\/p>\n<p>Bei der Verk\u00fcndung der Pr\u00fcfungsergebnisse meinte der Berufsschullehrer und der Leiter der Pr\u00fcfungskommission, dass ich wohl das beste Gesellenst\u00fcck des Jahrgangs im Kreis abgeliefert h\u00e4tte. Gut, war zwar sch\u00f6n zu wissen, \"Schmach von Zwischenpr\u00fcfung getiltgt\", aber war eh Schnee von gestern. Mir war der Lappen in Form des Gesellenbriefs wichtiger, Lehrlingszeit und vor allem -gehalt adieu (gestartet bin ich mal mit 60 Mark pro Monat, was sp\u00e4ter aber auf erinnerungsm\u00e4\u00dfig 320 Mark \/ Monat im letzten Lehrjahr, aufgestockt worden war). Jetzt kommt die dicke Kohle &#8230;<\/p>\n<h2>Der f\u00e4hrt Porsche, will ich auch &#8230;<\/h2>\n<p>Die Geschichte ist aber noch nicht wirklich zu Ende. Mit der dicken Kohle war es nicht so, gab ein langes Gesicht, als ich die erste Lohnabrechnung bekam. Aber es gab bei mir eh schon andere Pl\u00e4ne, denn so als kleiner Lehrling hatte ich ein spezielles Erlebnis. W\u00e4hrend ich eines Tages schwitzend in der N\u00e4he eines Brennofens in einer Ziegelei des Ortes Elektroleitungen verlegte, fuhr pl\u00f6tzlich ein Porsche vor und ein Mann in Anzug stieg aus, um mit dem Meister \u00fcber Elektroinstallationspl\u00e4ne zu schauen und Anweisungen zu geben, was wie zu machen sei. Setzte sich ins Auto und brauste von dannen. Donnerwetter, dachte ich so bei mir &#8211; Du rei\u00dft dir hier den Arsch auf und der kommt im feinen Zwirn &#8230;<\/p>\n<p>Bei Arbeiten auf einem benachbarten Milit\u00e4rflugplatz der Amerikaner musste ich auch feststellen, dass es da jemanden gab, von dem geraunt wurde, dass er auf der \"Ingenieurschule in Trier\" gewesen sei &#8230; aber wohl nicht bestanden habe. Aber der junge Mann sa\u00df im B\u00fcro, w\u00e4lzte Pl\u00e4ne und gab meinem Meister Anweisungen, was dieser zu tun habe. So ganz schlecht konnte dieser \"Ingenieur-Beruf\" nicht wirklich sein.<\/p>\n<p>Auf der Berufsschule hatte mich mein Berufsschullehrer auf die M\u00f6glichkeit aufmerksam gemacht, parallel zur Lehre die mittlere Reife in einer Abendschule zu absolvieren. Ein Klassenkamerad in der Berufsschule, wohl aber ein Jahr \u00e4lter, zog das durch. Mir war das aber zu aufw\u00e4ndig. Doch nach dem extrem guten Abschluss der Lehre hatte ich mich f\u00fcr den zweiten Bildungsweg in Vollzeitform entschlossen &#8211; zwei Jahre locker vom Hocker in der ehemaligen Berufsschule absitzen, dann w\u00e4re das geritzt &#8211; \"Ingenieurstudium, ich komme\".<\/p>\n<p>F\u00fcr die sogenannte Berufsaufbauschule (BAS), die mit dem Abschluss der mittleren Reihe endete, musste man sich mit Zeugnissen bewerben &#8211; und es hie\u00df: Es gibt da eine schwierige Aufnahmepr\u00fcfung, schafft kaum einer. Das Kontingent war auf 60 Pl\u00e4tze begrenzt und immer zu viele Bewerber vorhanden. Aber 14 Tage nach meiner Bewerbung hatte ich die Zusage f\u00fcr einen Platz im n\u00e4chsten BAS-Jahr. Die Pl\u00e4tze f\u00fcr eine halbe BAS-Klasse waren auf Grund der Abschlussnoten bei der Gesellenpr\u00fcfung direkt und ohne Eignungspr\u00fcfung vergeben worden.<\/p>\n<p>Und so kam es, dass ich mich als frisch gebackener Geselle im Elektrohandwerk \"vom Acker machte\", um wieder die Schulbank zu dr\u00fccken (\u00fcbrigens als einziger meiner Berufsschulklasse). Waren aber echt harte sechs Monate zum Start der BAS-Klasse. Meine Finger waren es gewohnt, armdicke Kabel zu verlegen oder einen schweren F\u00e4ustel (Hammer) samt Mei\u00dfel zum Stemmen von Mauerdurchbr\u00fcchen zu verwenden. Aber pl\u00f6tzlich musste ich einen d\u00fcnnen Bleistift oder Kugelschreiber halten. Hinzu kamen technisches Zeichnen mit Mantelabwicklungen von Kegeln oder Zylindern &#8211; f\u00fcr Schlosser kein Problem, f\u00fcr einen Elektriker spanische D\u00f6rfer. Dann Algebra, Mengenlehre, deutsche Grammatik und Englisch etc. Bei so mancher Klausur musste ich zittern, ob ich wohl bestanden h\u00e4tte &#8211; war nicht das erwartete \"eays going\". Gut die H\u00e4lfte der Sch\u00fcler beider Eingangsklassen hat dann auch w\u00e4hrend des ersten halben Jahres \"das Handtuch geworfen\" und aufgesteckt. Da standen pl\u00f6tzlich eine Menge leerer St\u00fchle und B\u00e4nke in unserer Klasse &#8211; der Schwund war aber wohl einkalkuliert.<\/p>\n<h2>Meister geworden, und doch wieder nicht &#8230;<\/h2>\n<p>Aber das Elektrohandwerk lie\u00df mich noch nicht los. Da war die M\u00f6glichkeit, an Wochenenden \"eine schnelle Mark zu verdienen\", indem ich bei einem jungen Elektromeister im Dorf ausgeholfen habe (mein Lehrbetrieb hatte keinen Bedarf an stundenweiser Aushilfe). Einige Monate sp\u00e4ter, ich besuchte bereits die Berufsaufbauschule, trudelte ein Brief ein, ich m\u00f6ge in die Kreishandwerkerschaft der nahen Stadt Trier kommen, weil ich wegen des Gesellenst\u00fccks am Wettbewerb der Handwerksjugend teilnehmen k\u00f6nne. Ich habe dann in der Schule fr\u00fcher frei genommen und an einem Nachmittag in den Elektrowerkst\u00e4tten der Kreishandwerkerschaft eine weitere Arbeitsprobe f\u00fcr den Wettbewerb angefertigt. Die Labors kannte ich sogar von meiner Ausbildung her, hatte ich dort doch im Rahmen einer betriebs\u00fcbergreifenden Ausbildung mehrfach Kurse in Elektronik-, Schaltungs-, Digital- und Steuerungstechnik absolviert.<\/p>\n<p>Gab dann einige Wochen sp\u00e4ter die kurze R\u00fcckmeldung, dass ich auch den Wettbewerb der Kammer gewonnen h\u00e4tte und ich jetzt am Landeswettbewerb von Rheinland-Pfalz teiln\u00e4hme. Dachte noch so \"Mist, schon wieder eine Schaltung zusammen kl\u00f6ppeln, nimmt das denn nie ein Ende\" &#8211; doch einige Wochen sp\u00e4ter kam die Information, dass ich Landesmeister von Rheinland-Pfalz im Elektrohandwerk geworden sei. Donnerwetter, nach dem Waterloo zwei Jahre vorher war ich doch noch \"Meister\" geworden. Mein Ex-Chef war stolz wie Bolle und die Urkunde als Ausbildungsbetrieb h\u00e4ngt noch heute prominent im B\u00fcro der Firma.<\/p>\n<p>Ich habe dann noch am Bundeswettbewerb in Oldenburg teilgenommen, war da aber chancenlos. Ich hatte ja bereits \u00fcber ein halbes Jahr die Schulbank gedr\u00fcckt, war also aus dem Beruf raus. Zudem trat ich als Elektroinstallateur (Allrounder) gegen Mitbewerber an, die seit vier Jahren nichts anderes als quasi t\u00e4glich Schaltanlagen gebaut hatten. Mir fehlte aber die praktische Erfahrung, so dass ich in dieser Runde mit meiner Arbeitsprobe (eine komplexere Motorsteuerung aufbauen) aus genau diesem Bereich nicht mehr punkten konnte &#8211; mir war die Zeit zu knapp gewesen, um fertig zu werden.<\/p>\n<p>Von der Elektroinnung wurde mir sp\u00e4ter ein einb\u00e4ndiges Lexikon mit einer kleinen Urkunde und Gratulation zum Landessieger zugeschickt. Anbei lag noch ein Brief, in dem stand, dass ich bei Vorlage eines Meisterbriefs im Elektrohandwerk den sagenhaften Betrag von 500 DM als Pr\u00e4mie bek\u00e4me. Die wussten nicht, dass ein Porsche &#8211; auch in der damaligen Zeit &#8211; doch etwas teurer gewesen w\u00e4re &#8230;<\/p>\n<h2>PostScript: Doch noch Ingenieur geworden &#8230;<\/h2>\n<p>Ich habe dann die Abschl\u00fcsse der Klassen 10 (BAS) und 12 (Fachoberschule) erfolgreich absolviert (der Teilnehmerschwund lag in der Berufsaufbauschule bei 50%). Habe mich sozusagen aber durchgebissen und die Fachhochschulreife sogar mit einem super Notendurchschnitt erlangt. Zusammen mit den Noten des Gesellenbriefs reichte es, das ich mir meinen Studienplatz f\u00fcr ein Ingenieurstudium quasi aussuchen konnte. Damals wurden die Studienpl\u00e4tze per Zentralstelle f\u00fcr Vergabe von Studienpl\u00e4tzen (ZVS) vergeben &#8211; aber meine Erstpr\u00e4ferenz erteilte kurz nach meiner Anmeldung bereits den Zuschlag. Praktika brauchte ich wegen meiner Berufsausbildung nicht nachzuweisen.<\/p>\n<p>Und so habe ich zwischen 1976 bis 1979 ein Studium der Physikalische Technik in einer Rekordzeit von 3 Jahren hingelegt (dort kamen auch nur so um die 35% der Studenten durch) und besitze den Abschluss als Diplom-Ingenieur. Das Turbo-Studium zahlte sich f\u00fcr mich auch aus, da mir vom Staat ein gro\u00dfer Teil meiner als r\u00fcckzahlbarer Kredit gew\u00e4hrten BAF\u00d6G-Studienf\u00f6rderung erlassen wurde &#8211; der Rest war, dank meines Jobs, binnen weniger Monate zur\u00fcck gezahlt.<\/p>\n<p>Ich fand w\u00e4hrend meines Studiums sogar noch Zeit, nebenbei als Elektriker zu arbeiten, um den Unterhalt f\u00fcr meine Frau und mich zu verdienen bzw. aufzustocken und konnte auch sonst einige Aktivit\u00e4ten mit \"den Computern der Fachhochschule und der nahen Kernforschungsanlage J\u00fclich\" durchziehen. Mein Matheprofessor, der auch die Vorlesungen in Programmiersprachen gab, hatte mir die Zug\u00e4nge zu diversen Computern erm\u00f6glicht. Ich erinnere mich auch noch, in den letzten Monaten des Studiums die dortigen Bibliotheken nach allem an Computerliteratur, was ich in die Finger kriegen konnte,\u00a0 durchforstet zu haben &#8211; denn Computer waren 1979 in der Wirtschaft noch etwas besonderes, die heutigen PCs gab es so noch nicht.<\/p>\n<p>Nach Abschluss meines Studiums folgten zwei Jahre als Ingenieur im Flugzeugbau sowie 12 Jahre in der Gro\u00dfchemie, wobei ich mich dort schwerpunktm\u00e4\u00dfig mit Computertechnik befasste. Da konnte ich mich mit meinen Interessen ausleben. In dieser Zeit hatte ich nebenberuflich auch einige Semester Informatik, Mathematik und Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversit\u00e4t Hagen studiert, das aber vor einem weiteren Abschluss aus Aufwandgr\u00fcnden abgebrochen (genau gesagt hatte ich mir eine Pause auferlegt, um mir klar zu werden, was ich die n\u00e4chsten 30 Jahre zu machen gedenke).<\/p>\n<p>Und dann fiel der Entschluss, ich wollte irgendwann schnell reich und ber\u00fchmt werden. Der Gedanke: \"Junge, jetzt hast Du dich genug auf der Schulbank geknechtet, mache was draus, Zeit, Geld zu verdienen\".\u00a0Ich hatte quasi aus Jux neben meinem Angestelltendasein als Ingenieur ein Computerbuch geschrieben, um zu sehen, ob ich das k\u00f6nnte. Ok, ich wollte damit auch meinen ersten PC finanzieren &#8211; ist aber in die Hose gegangen, wie man <a href=\"http:\/\/www.borncity.de\/autor\/BornIntr.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier nachlesen<\/a> kann. Aber aus dem einen Buch wurden dann zwei, drei &#8230; und viele (ca. 300 Titel, habe irgendwann mit dem Z\u00e4hlen aufgeh\u00f6rt).<\/p>\n<p>Daher habe ich meinen Job als Ingenieur an den Nagel geh\u00e4ngt und mein Hobby, das Schreiben von IT-B\u00fcchern, zum Beruf gemacht. Seit 1993 habe ich hauptberuflich meinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Computerb\u00fcchern &#8211; die teilweise international publiziert wurden &#8211; verdient. Und seit 2016 kann ich von den Einnahmen meiner IT-Blogs leben &#8211; wobei ich aber zum 1. M\u00e4rz 2021 eigentlich Rentner bin (wenn es auch noch <a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/04\/22\/ich-pseudo-rentner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nicht so ganz geklappt<\/a> hat).<\/p>\n<p>War ein weiter Weg vom kleinen Lehrling, der 1969 gestartet ist, bis zum heutige \"<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/04\/22\/ich-pseudo-rentner\/\">Pseudo-Rentner<\/a>\", der dieses Internet mit so doofen Geschichten wie dieser voll schreibt. Den Spruch \"Mache dein Hobby zum Beruf, dann musst Du nie wieder arbeiten\" konnte ich aber f\u00fcr mich mit Leben f\u00fcllen. War eine geile Zeit, mein Berufsleben, angefangen vom Lehrling, \u00fcber den Ingenieur bis zum Schreiberling. Das ich f\u00fcr Cheffe den H\u00fchnerstall als Lehrling Samstags ausmisten, Autos waschen und auch sonst ziemlich ackern musste, konnte ich aber ganz gut ausblenden (die Gnade des Vergessens hat halt zugeschlagen).<\/p>\n<p>Auch das mit dem \"schnell reich und ber\u00fchmt werden\" hat nicht ganz so geklappt &#8211; aber ich mag nicht meckern, Familie ist immer satt geworden\u00a0 &#8211; und ber\u00fchmt zu sein, hat bestimmt auch seine Schattenseiten (wenn Du mit offener Hose beim Aldi von Paparazzi abgelichtet wirst und anderntags in der Bild-Zeitung erscheinst, ist das irgendwie nicht so der Burner) &#8211; konnte ich also gut drauf verzichten.<\/p>\n<p>In die \"Bild am Sonntag\" habe ich es \u00fcbrigens sogar geschafft &#8211; fast &#8211; also nicht ich pers\u00f6nlich, sondern eines meiner B\u00fccher. Ich weilte mit meiner Familie so 2007 zum Wochenendbesuch bei meinen Eltern in der Eifel und bei Vater lag die \"Bild am Sonntag\" auf dem K\u00fcchentisch. Habe die interessehalber durchgebl\u00e4ttert und mich traf der Schlag. Im Innenteil wurde ein Buch von mir als Empfehlung der Redaktion vorgestellt. Die Verkaufszahlen gingen ab wie die Post. Aber bei meinem Talent, immer den ung\u00fcnstigsten Ast zu erwischen, hat mir das Leben auch da einen Wehmutstropfen in den Wein fallen lassen. Es war mein erfolgreichstes Buch, der Verlag hat die 100.000er Verkaufsmarke angepeilt. Leider sind wir bei 99.890 verkauften Exemplaren stehen geblieben, weil seinerzeit Microsoft sein Windows 98 eine Woche zu fr\u00fch auf den Markt gebracht hat. So kamen einige hundert R\u00fcckl\u00e4ufer aus dem Buchhandel an den Verlag zur\u00fcck und die \"\u00fcber 100.000 verkauften Exemplare\" schrumpften dann auf den obigen Wert. Junge, so wird das nix mit deinem Porsche &#8230;<\/p>\n<blockquote><p><strong>Und wat is mit dem Porsche?<\/strong><\/p>\n<p>Irgendwo in obigem Text ist uns ja der Ingenieur mit dem Porsche \u00fcber den Weg gelaufen. Die Erinnerung ist mir schon im Ged\u00e4chtnis h\u00e4ngen geblieben. Gut, den Ingenieurstitel\u00a0 habe ich erworben, aber der Porsche fehlt noch immer. Ein Mit-Lehrling, ein Jahr fr\u00fcher fertig, der mit mir Samstags die Autos des Meisters waschen musste, war immer ganz begeistert vom BMW des Chefs. Er hat den gleichen Weg wie meine Wenigkeit beschritten, den zweiten Bildungsweg und dann ein Studium als Elektroingenieur absolviert. Danach ist er Flugingenieur bei der Lufthansa geworden. Als ich ihm, damals als Ingenieur im Flugzeugbau, quasi seinen Arbeitsplatz als Flugingenieur wegrationalisierte, hatte er auf Pilot umgeschult. Wie es das Leben so will, traf ich ihn vor gut 35 Jahren &#8211; als ich in der Mittagspause das Chemiewerk meines damaligen Arbeitgebers verlie\u00df, um in die Stadt zu gehen. Der Junge hatte eine Ex-Flamme von mir im Schlepptau, die er als seine Ehefrau vorstellte. Und im zweiten Satz meinte er \"und ich habe einen BMW, war schon als Lehrling mein Traum, als wir den BMW vom Chef gewaschen haben\". Leben kann schon seltsam sein &#8211; die Begegnung war weit abseits der Eifel, wo wir beide gelernt haben. Hatte der Zufall mal wieder gew\u00fcrfelt.<\/p>\n<p>Und wat is mit dem Porsche? Da gilt das K\u00f6lsche Grundgesetz \"Et k\u00fctt wie et k\u00fctt\". Als ich die Kohle f\u00fcr den ersten, zweiten und ggf. dritten Porsche hatte, war der Reiz, so was zu besitzen, einfach nicht da (war wohl nie vorhanden). Vor Jahren telefonierte ich mal mit meinem Schulbanknachbarn, mit dem ich den zweiten Bildungsweg zur Fachhochschulreife beschritten hatte. Dabei stellte sich heraus, dass dieser mit Kollegen ein Ingenieurb\u00fcro im Rhein-Main-Gebiet betrieb. Er meinte \"nachdem mein Bruder gerade mit Mitte 40 an einem Herzinfarkt gestorben ist, hab ich mir jetzt einen Porsche geg\u00f6nnt\". Lie\u00df mich aber irgendwie kalt, mein Auto muss vier R\u00e4der haben, die sich drehen &#8211; fertig. Jahrelang habe ich sogar teilweise arg verbeulte Kleinwagen gefahren. Und daf\u00fcr sich bis zum Ingenieur qu\u00e4len, Junge, Junge, Du machst Sachen.<\/p>\n<p>Auch da kennt der K\u00f6lner die tiefenpsychologische Erkl\u00e4rung: \"Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet\". In diesem Sinne:\u00a0 Et es wie et es &#8211; und Do laachste dech kapott &#8211; aber so ist halt Leben.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>\u00c4hnliche Artikel:<br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/05\/17\/der-jung-soll-was-anstndiges-lernen\/\">Jung soll was anst\u00e4ndiges lernen<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/?p=16713\">Meine \u201eSchrauberjahre\"-Teil 1: Der F\u00fchrerschein \u2026<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/?p=16723\">Meine \u201eSchrauberjahre\"-Teil 2: Das neue Moped \u2026<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/?p=16732\">Meine \u201eSchrauberjahre\"-Teil 3: Ein Auto wird gebraucht \u2026<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/06\/24\/mein-r4-und-der-erste-urlaub-in-holland\/\" rel=\"bookmark\">Mein R4 und der erste Urlaub in Holland<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/09\/03\/mein-datsun-cherry-sportcoup-und-lastwagen-in-einem\/\">Mein Datsun Cherry: Sportcoup\u00e9 und Lastwagen in einem<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/12\/08\/mein-autodealer-frs-leben\/\">Mein Autodealer f\u00fcrs Leben<\/a><\/p>\n<p><a title=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/04\/22\/ich-pseudo-rentner\/\" href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/04\/22\/ich-pseudo-rentner\/\">Ich Pseudo-Rentner \u2026<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/05\/07\/abenteuer-covid-19-impfung-wenn-borns-geimpft-werden\/\">Abenteuer COVID-19-Impfung: Wenn Borns geimpft werden<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2020\/09\/21\/heckenschnitt-ich-habe-den-reinhard-mey-gemacht\/\">Heckenschnitt: Ich habe den Reinhard Mey gemacht \u2026<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2020\/08\/26\/der-ritter-der-heckenschere-der-lavendel-schnitt\/\">Der Ritter der Heckenschere: Der Lavendel-Schnitt<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2019\/12\/19\/schuhkauf\/\">Der Schuhkauf \u2026<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2017\/07\/26\/gesunde-bewegung-der-kauf-der-barfuschuhe\/\">Gesunde Bewegung: Der Kauf der Barfu\u00dfschuhe<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2020\/07\/28\/ich-hab-die-marie-kondo-gemacht\/\">Ich hab die Marie Kond\u014d gemacht \u2026 Teil 1<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2020\/07\/29\/ich-hab-die-marie-kondo-gemacht-teil-2\/\">Ich hab die Marie Kond\u014d gemacht \u2026 Teil 2<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2020\/07\/30\/ich-hab-die-marie-kondo-gemacht-teil-3\/\">Ich hab die Marie Kond\u014d gemacht \u2026 Teil 3<\/a><strong><br \/>\n<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2020\/07\/24\/sommer-sonne-boule-kugeln-und-die-grne-fee\/\">Sommer, Sonne, Boule-Kugeln und ein Pastis \u2026<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/04\/29\/29-4-ist-welttag-des-tanzes\/\">29.4. ist Welttag des Tanzes<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/05\/04\/yellow-press-bill-gates-lsst-sich-scheiden-und-andere-katastrophen\/\">Yellow Press: Bill Gates l\u00e4sst sich scheiden und andere Katastrophen<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/04\/26\/gru-aus-dem-karbon-oder-wie-ich-huflattich-fr-brlapp-hielt\/\">Gru\u00df aus dem Karbon, oder wie ich Huflattich f\u00fcr B\u00e4rlapp hielt<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2020\/08\/31\/sommer-sonne-mann-braucht-grill\/\">Sommer, Sonne: Mann braucht Grill \u2026<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/02\/21\/hey-its-barbecue-time-grillsaison-erffnet\/\">Hey, it's Barbecue-Time \u2013 Grillsaison er\u00f6ffnet<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuell stehe ich ja am Ende eines langen Berufslebens, welches 1969 als Lehrling im Elektro-Handwerk in der rauen Eifel begann. 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