{"id":16794,"date":"2021-05-28T00:12:00","date_gmt":"2021-05-27T22:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/senioren\/?p=16794"},"modified":"2024-07-26T16:23:06","modified_gmt":"2024-07-26T14:23:06","slug":"die-steinzeit-jger-und-ihre-fernwaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2021\/05\/28\/die-steinzeit-jger-und-ihre-fernwaffen\/","title":{"rendered":"Die Steinzeit-J&auml;ger und ihre Fernwaffen"},"content":{"rendered":"<p>Die J\u00e4ger der Alt-Steinzeit &#8211; also vor 300.000 Jahren &#8211; kannten bereits sehr effektive Fernwaffen (Speere, Holzlanzen und Wurfh\u00f6lzer), mit denen sie auf die Jagd gingen. Das konnte jetzt aus Funden aus dem Braunkohle-Tagebau Sch\u00f6ningen im Landkreis Helmstedt nachgewiesen werden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Braunkohle-Tagebau Sch\u00f6ningen im Landkreis Helmstedt ist ein besonderes Archiv eiszeitlicher Ablagerungen in Mitteleuropa. Der Tabebau Sch\u00f6ningen ist in der Wissenschaft aber wegen seiner altsteinzeitlichen Fundstellen bekannt. Nach <a href=\"https:\/\/denkmalpflege.niedersachsen.de\/aktuelles\/online-publikationen\/forschungen-zur-urgeschichte-aus-dem-tagebau-von-schoeningen-112370.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der Entdeckung<\/a> eines 300.000 Jahre alten Pferdej\u00e4gerplatzes wurden die \u00e4ltesten Holzwaffen der Menschheit entdeckt und der Fundort wurde international bekannt, wie man <a href=\"https:\/\/denkmalpflege.niedersachsen.de\/aktuelles\/online-publikationen\/die-geologie-der-palaeolithischen-fundstellen-von-schoeningen-144865.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier nachlesen kann<\/a>.<\/p>\n<p>Die Wikipedia h\u00e4lt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sch%C3%B6ninger_Speere\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> einige Informationen \u00fcber die neun h\u00f6lzernen Wurfspeere und eine urspr\u00fcnglich als Speer angesehene Sto\u00dflanze aus Holz bereit, die allgemein als Sch\u00f6ninger Speere bekannt sind. Sie wurden zwischen 1994 und 1998 am Rande von Sch\u00f6ningen in Niedersachsen auf einer arch\u00e4ologischen Ausgrabungsst\u00e4tte im Tagebau Sch\u00f6ningen gemeinsam mit weiteren Stein- und Holzartefakten, wie einem beidseitig angespitzten Stab und dem Wurfstock von Sch\u00f6ningen, entdeckt. Absolute Datierungsverfahren ergaben ein Alter der Funde von 290.000 bis 337.000 Jahren.<\/p>\n<p>Die Speere weisen L\u00e4ngen zwischen rund 1,80 m und 2,30 m auf und sind aufgrund des auflastenden Sedimentdrucks leicht deformiert. Sie sind sehr sorgf\u00e4ltig bearbeitet und zeugen von hohem technologischen K\u00f6nnen und einer handwerklichen Tradition. In ihren Wurfeigenschaften sind die Sch\u00f6ninger Holzspeere modernen Wettkampfspeeren ebenb\u00fcrtig, wie Tests ergeben haben.<\/p>\n<p>(Quelle: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/VzsxPtZp6eM\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">YouTube<\/a>)<\/p>\n<p>Obiges Video stellt die Funde und die Ausgrabungsst\u00e4dte vor. Ein <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article207382503\/Schoeningen-Steinzeitjaeger-verfuegten-ueber-effektive-Fernwaffen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag der Welt<\/a> aus dem April 2020 befasst sich mit neuen Erkenntnissen aus den Funden von Sch\u00f6ningen. So wurde dort ein aus einer Fichte hergestelltes 64,5 Zentimeter langes Wurfholz gefunden, mit denen die Fr\u00fchmenschen (Homo heidelbergensis) wohl auf Pferde- und Vogeljagd gingen. In Australien wurde diese Art des Wurfholzes zum Bumerang, der bei einem Fehlwurf zur\u00fcck kehrte, weiter entwickelt.\u00a0 Sehr spannend, was die Forscher, laut Welt-Artikel \u00fcber diese fr\u00fchen J\u00e4ger \u00fcber die Funde herausbekommen haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die J\u00e4ger der Alt-Steinzeit &#8211; also vor 300.000 Jahren &#8211; kannten bereits sehr effektive Fernwaffen (Speere, Holzlanzen und Wurfh\u00f6lzer), mit denen sie auf die Jagd gingen. 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