{"id":19030,"date":"2022-03-31T01:13:36","date_gmt":"2022-03-30T23:13:36","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/senioren\/?p=19030"},"modified":"2023-05-14T10:08:33","modified_gmt":"2023-05-14T08:08:33","slug":"finger-weg-von-reparaturen-bei-e-bike-akkus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2022\/03\/31\/finger-weg-von-reparaturen-bei-e-bike-akkus\/","title":{"rendered":"Finger weg von Reparaturen bei E-Bike-Akkus"},"content":{"rendered":"<p>Sie sind ja beliebt, die Fahrr\u00e4der mit elektrischem Zusatzantrieb durch einen Akku-gespeisten Elektromotor. E-Bikes sind auf deutschen Stra\u00dfen allerorten anzutreffen und auch bei Generation 60 Plus im Einsatz. Was die potentiellen K\u00e4ufer sowie die Besitzer aber selten auf dem Radar haben: Die Akkus halten nur eine begrenzte Zeit und verlieren Ladekapazit\u00e4t. Mit einem kaputten Akku sind E-Bikes praktisch Schrott. Oft gibt es nach wenigen Jahren keine Ersatz-Akkus des Herstellers mehr. Eine Normung f\u00fcr E-Bike-Akkus der Hersteller existiert nicht. Was tun, wenn der Akku schlapp macht? Der ADAC r\u00e4t dringend von der Akku-Reparatur durch Austausch einzelner Zellen &#8211; oder vom Kauf der Ersatz-Akkus aus dem Internet &#8211; ab.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/7600ffbcca67416882ea2e2e9f0ef598\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Zum Start in die Fahrrad-Saison wird mancher sein E-Bike auf Vordermann bringen wollen und dabei auch schauen, ob die Ladekapazit\u00e4t des Akkus noch ausreichend ist. M\u00f6glicherweise \u00fcberlegt sich der Eine oder Andere auch den Kauf eines gebrauchten E-Bikes, denn die R\u00e4der sind neu recht teuer sowie oft mit Lieferzeiten versehen.<\/p>\n<p>Wenn das Akku am E-Bike aber nach einigen Jahren an Kapazit\u00e4t einb\u00fc\u00dft, hat der Besitzer ein Problem: Er kommt mit einer Akku-Ladung nicht mehr so weit wie bei einem neuen Akku. Bei einem Kurzschluss einzelner Akku-Zellen geht gar nichts mehr. P\u00fcnktlich zum Start der Fahrrad-Saison greift auch der ADAC das Thema im Artikel <a href=\"https:\/\/www.adac.de\/rund-ums-fahrzeug\/zweirad\/fahrrad-ebike-pedelec\/kauf-ausruestung\/e-bike-akku\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">E-Bike-Akku: Finger weg von der Reparatur<\/a> auf.<\/p>\n<p>Laut ADAC gibt es verschiedene Ursachen wie Beladung, Fahrergewicht, Fahrmodus, Reifendruck oder Wartungszustand des Rads, wenn die Reichweite des Akkus abnimmt. Ein kaputtes Motorlager am Elektroantrieb kostet Leistung und senkt nat\u00fcrlich die Reichweite. In den meisten F\u00e4llen wird aber die Alterung des Akkus der Grund sein, warum die Ausfl\u00fcge immer k\u00fcrzer werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>In seinem Artikel gibt der ADAC dann Hinweise, wie die Akku-Leistung bei Gebraucht-E-Bikes bestimmt werden kann. Das Ganze l\u00e4uft unter der Bestimmung des State of Healt (SOH), welches die nutzbare Restkapazit\u00e4t im Vergleich mit einem neuen Akku angibt. Manche Akkus erm\u00f6glichen diesen SOH-Wert selbst abzufragen &#8211; bei anderen Akkus muss das in der Werkstatt ermittelt werden.<\/p>\n<p>Ist der Akku bereits gealtert, kann der Kauf eines Original-Akkus vom Hersteller wieder die erw\u00fcnschte Reichweite f\u00fcr das Rad bringen. Aber das Ansinnen hat gleich zwei Probleme: Erstens bieten die Hersteller Ersatz-Akkus oft nur wenige Jahre f\u00fcr ein Modell an (einer der Gr\u00fcnde, warum ich kein E-Bike besitze, sondern auf \u00fcber 30 Jahre alte R\u00e4der setze).<\/p>\n<p>Und zweitens sind die Original-Akkus der Hersteller, wegen der fehlenden Normung, sehr teuer. Dabei werden die Akkus der Hersteller letztendlich aus standardisierten Akku-Zellen zusammen gebaut und in einem individuell vom Hersteller gestalteten Geh\u00e4use untergebracht. Da k\u00f6nnte man auf die Idee kommen, ein schlappes Akku selbst oder in einer Werkstatt reparieren zu lassen. Die Akku-Zellen (aus chinesischer Produktion) lassen sich oft g\u00fcnstig im Internet bestellen.<\/p>\n<p>Von dieser M\u00f6glichkeit r\u00e4t der ADAC aber aus Sicherheitsgr\u00fcnden dringend ab. Das Ergebnis einer Befragung von Herstellern, Fachverb\u00e4nden und Werkst\u00e4tten lautet: Man sollte nicht versuchen, einen Akku selbst zu reparieren, da die Brandgefahr einfach zu hoch ist. Ein Akku-Brand in der Garage, im Keller oder gar in der Wohnung kann gro\u00dfe Sch\u00e4den nach sich ziehen. Die vom ADAC genannten Gew\u00e4hrleistungsanspr\u00fcche, die man bei einer Selbstreparatur verliert, sind bei \u00e4lteren R\u00e4dern aber praktisch zu vernachl\u00e4ssigen.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte das Angebot einer Werkstatt zur \"Akku-Reparatur\" annehmen. Problem ist, dass man oft nicht wei\u00df oder erkennen kann, ob das professionell ausgef\u00fchrt wird. Denn die Akku-Zellen sind ja mit einer Ladeelektronik versehen, die eine \u00dcberladung verhindern soll. Diese Elektronik ist aber auf die Akku-Zellen des Herstellers abgestimmt. Ein Austausch einzelner Akku-Zellen kann dann zu \u00dcberlastung und Br\u00e4nden f\u00fchren.<\/p>\n<p>Nur der Austausch aller Zellen durch Produkte eines renomierten Akku-Herstellers in einer Fachwerkstatt k\u00f6nnte f\u00fcr F\u00e4lle, wo kein Ersatz-Akkue des E-Bike-Herstellers mehr erh\u00e4ltlich ist, eine L\u00f6sung sein. Hier w\u00e4re eine Normung der Akkus f\u00fcr elektrische Ger\u00e4te zu fordern, so dass auch Drittanbieter entsprechende Akkus anbieten k\u00f6nnten. Wer sich f\u00fcr das Thema interessiert oder auch vor dem Kauf eines Pedelec steht, sollte den ADAC-Artikel lesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sind ja beliebt, die Fahrr\u00e4der mit elektrischem Zusatzantrieb durch einen Akku-gespeisten Elektromotor. 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