{"id":19945,"date":"2022-08-06T00:10:00","date_gmt":"2022-08-05T22:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/senioren\/?p=19945"},"modified":"2022-08-05T18:18:04","modified_gmt":"2022-08-05T16:18:04","slug":"gfk-umfrage-darber-sorgen-sich-die-deutschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2022\/08\/06\/gfk-umfrage-darber-sorgen-sich-die-deutschen\/","title":{"rendered":"GfK-Umfrage: Dar&uuml;ber sorgen sich die Deutschen"},"content":{"rendered":"<p>Die Inflation l\u00f6st die Corona-Pandemie als Sorgenthema Nr. 1 der Deutschen ab. Aktuelle GfK-Daten zeigen, dass 84 Prozent besorgt wegen der steigenden Energiepreise (Gas, \u00d6l, Strom) sind, das ist die gr\u00f6\u00dfte Sorge. Sorgen um den Arbeitsplatz machen sich aber die wenigsten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>In einer Mitteilung der GfK hei\u00dft es, dass gemeinsam mit den Bedenken wegen steigender Preise die Sorgen um die pers\u00f6nliche wirtschaftliche Zukunft seit M\u00e4rz zugenommen haben: Waren in der Kalenderwoche 10 noch 50 Prozent der Deutschen deshalb besorgt, waren es im Juli schon 57 Prozent. <\/p>\n<p>Frauen haben mehr Bedenken wegen der Inflation als M\u00e4nner. Unter 30-J\u00e4hrige lassen sich von der Entwicklung weniger beintr\u00e4chtigen. Sorgen wegen Versorgungsengp\u00e4ssen bei Energie sind bei den \u00fcber 50-J\u00e4hrigen am gr\u00f6\u00dften. \u00c4ltere Menschen blicken auch besonders besorgt auf die humanit\u00e4re Katastrophe durch den Krieg. Bei Lebensmitteln gibt es keine signifikanten Unterschiede.&nbsp; <\/p>\n<h3>Zu hohe Preise vor allem bei Lebensmitteln und Energie bef\u00fcrchtet<\/h3>\n<p>Sorgen wegen steigender Preise in den verschiedenen Lebensbereichen betreffen nahezu alle Bev\u00f6lkerungsschichten. Ab einem Nettoeinkommen \u00fcber 5.000 Euro nehmen die Bedenken allerdings deutlich ab. Bei Haushalten mit niedrigerem Einkommen (bis 2.000 Euro netto) wie auch bei Haushalten mit mittlerem Einkommen (bis 5.000 Euro netto) ist die Besorgnis wegen steigender Kosten gr\u00f6\u00dfer: Von den Energiepreisen f\u00fchlen sich fast alle Haushalte betroffen (84 Prozent mit niedrigem Einkommen, 86 Prozent mit mittlerem Einkommen). <\/p>\n<p>Steigerungen im Bereich Lebensmittel bereiten vor allem den einkommensschw\u00e4cheren Haushalten Sorgen (85 Prozent). Dieses Thema besch\u00e4ftigt 80 Prozent der Haushalte mit mittlerem Einkommen, und immer noch 69 Prozent der Haushalte mit Einkommen \u00fcber 5.000 Euro netto. Unterschiede zeigen sich auch bei den Altersgruppen: Bei j\u00fcngeren Personen unter 30 Jahren machen sich zwei Drittel (66 Prozent) Sorgen wegen steigender Lebensmittelkosten, ab 30 Jahren besch\u00e4ftigt diese Sorge 83 Prozent der Bev\u00f6lkerung. Schon geringer sind Bef\u00fcrchtungen, sich nicht mehr die Haushaltsger\u00e4te, Unterhaltungselektronik oder das Auto der Wahl leisten zu k\u00f6nnen. Das besch\u00e4ftigt durchschnittlich 57 Prozent. <\/p>\n<h3>Lieferengp\u00e4sse bef\u00fcrchtet<\/h3>\n<p>Wenn es um Lieferengp\u00e4sse geht, steht das Thema Energie f\u00fcr 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung klar an erster Stelle. Bef\u00fcrchtungen vor Versorgungsengp\u00e4ssen bei Lebensmitteln oder technischen Konsumg\u00fctern sind seit M\u00e4rz stabil geblieben: Aktuell erwarten 55 Prozent einen Lebensmittelmangel. Schwierigkeiten bei der Lieferbarkeit technischer Konsumg\u00fcter sehen nur 42 Prozent. Dass der Urlaub ausfallen muss, besorgt knapp ein F\u00fcnftel der Befragten. <\/p>\n<h3>Ausblick bleibt d\u00fcster: Menschen wollen sich weiter einschr\u00e4nken<\/h3>\n<p>Das Konsumklima, gemessen anhand des GfK Konsumklimaindex, hat sich entsprechend eingetr\u00fcbt und befindet sich auf einem historischen Tief. Die deutlich h\u00f6here Belastung der privaten Haushalte mit stark steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen macht sich zunehmend auch bei der Konsumneigung bemerkbar. Wenn f\u00fcr Energie und Lebensmittel deutlich mehr Geld ausgegeben werden muss, fehlen diese Mittel f\u00fcr andere Anschaffungen. Dies betrifft auch die Planungsabsichten: Deutlich mehr Konsumenten wollen in der Zukunft weniger anstatt mehr f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Anschaffungen auszugeben als urspr\u00fcnglich geplant (24 versus 9 Prozent). Auch bei Ausgaben f\u00fcr Lebensmittel wollen sich die Menschen durchschnittlich etwas mehr einschr\u00e4nken als in den Vormonaten. <\/p>\n<h3>Informationen zur Umfrage<\/h3>\n<p>GfK hat in zwei Umfragewellen im M\u00e4rz (KW 10) sowie Juli (KW 28) 2022 rund 1.000 Personen befragt. Die statistischen Daten zu verkauften G\u00fctern stammen aus dem GfK Market Intelligence Sales Tracking f\u00fcr Deutschland, das w\u00f6chentlich ausgewertet wird. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Inflation l\u00f6st die Corona-Pandemie als Sorgenthema Nr. 1 der Deutschen ab. Aktuelle GfK-Daten zeigen, dass 84 Prozent besorgt wegen der steigenden Energiepreise (Gas, \u00d6l, Strom) sind, das ist die gr\u00f6\u00dfte Sorge. 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