{"id":23320,"date":"2023-11-08T00:06:42","date_gmt":"2023-11-07T23:06:42","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/senioren\/?p=23320"},"modified":"2023-11-03T17:36:58","modified_gmt":"2023-11-03T16:36:58","slug":"der-lenoniden-meteorschauer-von-1833","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2023\/11\/08\/der-lenoniden-meteorschauer-von-1833\/","title":{"rendered":"Der Lenoniden-Meteorschauer von 1833"},"content":{"rendered":"<p>Am 12. November des Jahres 1833 glaubten einige damals lebende Menschen, dass das Ende der Welt gekommen sei. Denn in der betreffenden Nacht fielen zwischen 100.000 bis 200.000 Sternschnuppen vom Himmel.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ich bin Anfang September 2023 \u00fcber nachfolgenden Tweet und das darin eingebettete Bild eines Holzdrucks auf die Angelegenheit gesto\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/fermatslibrary\/status\/1698306375569346725\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/htH3SP1v\/image.png\" alt=\"Leonidenschauer von 1833\" \/><\/a><br \/>\nDer Text besagt, dass es am 12. November 1833 einen Meteoritenschauer gab, der so intensiv war, dass man st\u00fcndlich bis zu 100 000 Meteore am Himmel sehen konnte. Viele Menschen glaubten damals, dass dies das Ende der Welt sei. Dies veranlasste Adolf Vollmy dazu, einen von diesem Ereignis inspirierten Holzschnitt zu schaffen.<\/p>\n<p>An dieser Stelle habe ich dann kurz im Internet recherchiert. Im November gibt es den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leoniden_(Meteorstrom)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meteorschauer der Leoniden<\/a>, die am 17. auf den 18. November ihr Maximum erreichen. Die Sternschnuppen stammen vom Kometen <a title=\"55P\/Tempel-Tuttle\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/55P\/Tempel-Tuttle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">55P\/Tempel-Tuttle<\/a>, der mit seiner Bahn um die Sonne die Erdumlaufbahn kreuzt.<\/p>\n<p>In der Wikipedia hei\u00dft es, dass der Leonidenstrom einst wesentlich aktiver als heute war. Daher habe in fr\u00fcheren Zeiten der November als Sternschnuppenmonat gegolten. Inzwischen ist die Tr\u00fcmmerwolke des Ursprungskometen jedoch schon sehr weit gestreut, weshalb der Strom in der Regel ein nur mehr schwach ausgepr\u00e4gtes Maximum aufweist.<\/p>\n<p>Alle 33 Jahre kann es jedoch zu einem besonderen Schauspiel kommen, wenn besonders viele Leoniden-Sternschnuppen fallen. Dann kreuzt die Erde die Umlaufbahn des Kometen Tempel-Tuttle, kurz nachdem dieser das innere\u00a0Sonnensystem durchquert hat. Das war 1966 der Fall, in diesen Jahren kann es schon mal 1.000 Sternschnuppen pro Stunde geben &#8211; normal sind 10 &#8211; 15. Ab 2033 k\u00f6nnte es wieder ein Maximum geben.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Jahr 1833, wo pro Stunde bis zu 200.000 Sternschnuppen auftraten. Besonders intensive Leoniden-Ereignisse muss es im November der Jahre\u00a01799, 1833 und 1867 gegeben haben, wie man auf <a href=\"https:\/\/www.wissenschaft.de\/astronomie-physik\/1799-1833-1867\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Webseite<\/a> lesen kann. Der Meteorregen des Jahres 1833 muss viele Menschen in Nordamerika in Panik versetzt haben, so dass sie glaubten, das Ende der Welt sei gekommen. Der Deutschlandfunk hat das Ereignis in <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sternschnuppenregen-mit-stuermischer-geschichte-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Beitrag<\/a> aufgegriffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 12. November des Jahres 1833 glaubten einige damals lebende Menschen, dass das Ende der Welt gekommen sei. 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