{"id":23511,"date":"2023-10-09T00:23:27","date_gmt":"2023-10-08T22:23:27","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/senioren\/?p=23511"},"modified":"2023-10-06T18:46:42","modified_gmt":"2023-10-06T16:46:42","slug":"mysterioese-jumbo-objekte-im-orionnebel-vom-jemes-web-teleskop-entdeckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2023\/10\/09\/mysterioese-jumbo-objekte-im-orionnebel-vom-jemes-web-teleskop-entdeckt\/","title":{"rendered":"Mysteri\u00f6se \"Jumbo\"-Objekte im Orionnebel vom Jemes Web-Teleskop entdeckt"},"content":{"rendered":"<p>Das James Webb Weltraum-Teleskop hat den Orionnebel n\u00e4her in Augenschein genommen. Auf den Aufnahmen haben Astronomen Objekte entdeckt, die dort gar nicht existieren d\u00fcrften. Die Jumbo-Objekte sind f\u00fcr Sonnen zu klein, es sind aber auch keine Planeten, das sie keine Sonne umkreisen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orionnebel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Orionnebel<\/a> (M 42) ist ein 1350\u00a0Lichtjahre entfernter Emissionsnebel\u00a0im Sternbild\u00a0<a title=\"\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orion_(Sternbild)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Orion<\/a>. In seinem Kern befindet sich der junge Trapezhaufen, dessen massereichste Sterne das umgebende Gas und den Staub mit ihren intensiven ultravioletten Strahlungsfeldern erhellen. In der dahinter liegenden Molek\u00fclwolke OMC-1 bilden sich noch heute Protosterne.<\/p>\n<p>Der Nebel ist eine Fundgrube f\u00fcr Astronomen, die die Entstehung und fr\u00fche Entwicklung von Sternen erforschen. Er bietet eine reiche Vielfalt an Ph\u00e4nomenen und Objekten, darunter: Ausstr\u00f6mungen und planetenbildende Scheiben um junge Sterne, eingebettete Protosterne, braune Zwerge, frei schwebende Objekte mit Planetenmasse.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/assets.newatlas.com\/dims4\/default\/77cd53e\/2147483647\/strip\/true\/crop\/1920x1280+0+12\/resize\/840x560!\/quality\/90\/?url=http%3A%2F%2Fnewatlas-brightspot.s3.amazonaws.com%2F1a%2Fec%2F5a8489574ee198bc8c299d9eb307%2Forion-nebula-in-nircam-long-wavelength-channel-aligned.png\" alt=\"Orionnebel\" width=\"628\" height=\"419\" \/> Orionnebel im Infrarotlicht, Aufnahme Nahinfrarotkamera (NIRCam) von James WebbNASA, ESA, CSA \/ Wissenschaftliche Leitung und Bildverarbeitung: M. McCaughrean, S. Pearson, <a class=\"Link\" href=\"http:\/\/www.esa.int\/spaceinvideos\/Terms_and_Conditions\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-cms-ai=\"0\">CC BY-SA 3.0 IGO<\/a><\/p>\n<p>In neuen Fotos des Messier 42-Nebels wurden vom James Webb Weltraum-Teleskop nun neue Objekte abgebildet, die es dort nicht geben d\u00fcrfte, bzw. die so noch unbekannt waren. Es gibt Dutzende von jupitergro\u00dfen Objekten, die sich nicht erkl\u00e4ren lassen.<\/p>\n<p>Das Astronomen-Team bezeichnet diese als Jupiter-mass binary objects (JUMBOs). Die Objekte Massen von etwa der H\u00e4lfte bis zum Mehrfachen der Jupitermasse, und die meisten von ihnen treten aus irgendeinem Grund in Doppelsystemen auf. Allerdings ist es so, dass diese Objekte frei im Raum schweben und keinen Stern umkreisen.<\/p>\n<p>Es sind also keine Sonnen; daf\u00fcr sind sie zu klein. Aber als Planeten gehen sie auch nicht durch, weil sie keinen Stern umkreisen.\u00a0Freischwebende Planeten wurden zwar schon fr\u00fcher entdeckt. Doch die schiere Anzahl der Objekte &#8211; mehr als 30 Paare dieser Region &#8211; wirft Fragen auf. Wie haben sich diese Objekte gebildet und woher kommen sie? Und warum treten die Gebilde so h\u00e4ufig in Paaren auftreten?<\/p>\n<p>Normalerweise geht man davon aus, dass sich Planeten in den staubigen Scheiben um junge Sterne bilden, und es ist immer m\u00f6glich, dass einige von ihnen durch ein Billardspiel der Schwerkraft in den interstellaren Raum geschleudert werden. Aber dass dies so oft in einer Region des Weltraums geschieht, scheint unwahrscheinlich, schreibt man <a href=\"https:\/\/newatlas.com\/space\/jumbos-unexplained-objects-orion-nebula-james-webb\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>. Und selbst in diesem Szenario d\u00fcrften die chaotischen Wechselwirkungen es nahezu unm\u00f6glich machen, dass sich so viele von ihnen zusammenfinden.<\/p>\n<p>Die\u00a0derzeit besten Modelle zur Entstehung von Sternen und Planeten k\u00f6nnen diese JUMBOs nicht erkl\u00e4ren. Obwohl sie die Gr\u00f6\u00dfe eines Planeten haben, k\u00f6nnen sie technisch noch nicht als Planeten klassifiziert werden. K\u00fcnftige Beobachtungen k\u00f6nnten neue Anhaltspunkte liefern, aber dabei m\u00fcssen wir m\u00f6glicherweise einige recht grundlegende Modelle \u00fcberarbeiten. Spiegel Online hat <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/weltall\/james-webb-teleskop-raetselhafte-objekte-im-orionnebel-entdeckt-a-0114791e-979c-4609-976e-39083ffad11a\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesen deutschsprachigen Artikel<\/a> zur Entdeckung ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das James Webb Weltraum-Teleskop hat den Orionnebel n\u00e4her in Augenschein genommen. Auf den Aufnahmen haben Astronomen Objekte entdeckt, die dort gar nicht existieren d\u00fcrften. 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