{"id":2670,"date":"2017-04-22T01:15:00","date_gmt":"2017-04-21T23:15:00","guid":{"rendered":"http:\/\/borncity.com\/senioren\/?p=2670"},"modified":"2017-04-06T12:36:00","modified_gmt":"2017-04-06T10:36:00","slug":"krass-amerikaner-zahlt-steuern-mit-300-000-cent-mnzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2017\/04\/22\/krass-amerikaner-zahlt-steuern-mit-300-000-cent-mnzen\/","title":{"rendered":"Krass: Amerikaner zahlt Steuern mit 300.000 Cent-M&uuml;nzen"},"content":{"rendered":"<p>Beh\u00f6rden k\u00f6nnen einen schon kujonieren \u2013 einen Amerikaner hat dies zur Wei\u00dfglut getrieben. Daher hat er jetzt den Spie\u00df umgedreht und seine Steuerschuld mit Schubkarren voller 1 Cent-M\u00fcnzen beglichen. Die mussten vom Empf\u00e4nger einzeln nachgez\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Da bekommt der Begriff 'Wutb\u00fcrger' gleich eine andere Bedeutung. Der US-B\u00fcrger lebt im US-Bundesstaat Virginia und hatte zwei Autos verkauft. Daf\u00fcr schickte ihm die lokale Steuerbeh\u00f6rde einen Bescheid \u00fcber 3.000 US Dollar Umsatzsteuer. So weit, so schlecht.<\/p>\n<p>Da die Abwicklung diverser Fahrzeuganmeldungen f\u00fcr den US-B\u00fcrger eine nervige Angelegenheit gewesen zu sein scheinen, reagierte er auf eigene Weise und brachte den Beh\u00f6rdenapparat auf Trab. Zuerst wollte er von der betreffenden Beh\u00f6rde wissen, welche Adresse er f\u00fcr die Anmeldung eines Sportwagens f\u00fcr seinen Sohn angeben m\u00fcsse. Er besa\u00df offenbar zwei H\u00e4user in unterschiedlichen Bezirken (Countries). Bei Anrufen landete er aber immer wieder in einem Callcenter und wurde dort abserviert, bzw. kam nicht weiter.<\/p>\n<p>Genervt klagte er daher auf die Herausgabe der direkten Telefonnummer des zust\u00e4ndigen B\u00fcros und als er diese hatte, erfragte er bei der KFZ-Anmeldestelle gleich die Durchwahlen von neun weiteren Au\u00dfenstellen. Da er diese nicht bekam, klagte er erneut auf die Herausgabe der neun Telefonnummern. Diese wurden ihm vom Staatsanwalt schlie\u00dflich auf einem Zettel ausgeh\u00e4ndigt. Ziemlich viel Aufwand und B\u00fcrgerfreundlichkeit von Beh\u00f6rden schreibt sich wohl anders.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p dir=\"ltr\" lang=\"en\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/ICYMI?src=hash\">#ICYMI<\/a>: Virginia man spends $1,000 to deliver 300,000 pennies to Lebanon DMV: <a href=\"https:\/\/t.co\/YsU9DZQm9C\">https:\/\/t.co\/YsU9DZQm9C<\/a><a href=\"https:\/\/twitter.com\/DRUDGE_REPORT\">@DRUDGE_REPORT<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/WSJ\">@WSJ<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/heraldcourier\">@heraldcourier<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/e9uThQIsm6\">pic.twitter.com\/e9uThQIsm6<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Herald Courier (@heraldcourier) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/heraldcourier\/status\/819588840046346240\">12. Januar 2017<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hat sich der Mann so ge\u00e4rgert, dass er f\u00fcr seine Steuerschuld von 3.000 US Dollar auf einer Bank 1-Cent-M\u00fcnzen bestellt und diese in f\u00fcnf Schubkarren f\u00fcllte. Diese karrte er zur Steuerbeh\u00f6rde und zahlte seine Schulden (siehe obiges Fotos). \u00dcbrigens: Die Angestellten der Steuerbeh\u00f6rde haben die M\u00fcnzen von Hand gez\u00e4hlt, wird jedenfalls berichtet.<\/p>\n<p>Das Ganze (Klage, M\u00fcnzenbeschaffung, Helfer) kosteten ihn zwar weitere 1.000 US $ \u2013 aber er hatte seine Genugtuung und eine Schlagzeile in den Medien.\u00a0 Weitere Details finden sich z.B. <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/usa-amerikaner-zahlt-steuern-mit-300-000-cent-muenzen-a-1130066.html\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beh\u00f6rden k\u00f6nnen einen schon kujonieren \u2013 einen Amerikaner hat dies zur Wei\u00dfglut getrieben. Daher hat er jetzt den Spie\u00df umgedreht und seine Steuerschuld mit Schubkarren voller 1 Cent-M\u00fcnzen beglichen. 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