{"id":2740,"date":"2017-04-12T00:25:00","date_gmt":"2017-04-11T22:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/borncity.com\/senioren\/?p=2740"},"modified":"2017-04-04T00:36:00","modified_gmt":"2017-04-03T22:36:00","slug":"die-zeckensaison-beginnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2017\/04\/12\/die-zeckensaison-beginnt\/","title":{"rendered":"Die Zeckensaison beginnt!"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Gesundheit\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline\" border=\"0\" alt=\"Gesundheit\" src=\"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Gesundheit-2.jpg\" width=\"60\" align=\"left\" height=\"56\">Die Aktivit\u00e4t von Zecken steigt mit den Temperaturen. Wer sich viel im Freien aufh\u00e4lt, l\u00e4uft Gefahr, sich Zecken einzufangen. Damit steigt auch das FSME-Infektionsrisiko \u2013 eine Schutzimpfung kann helfen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Risiko, an einer FSME-Infektion zu erkranken, ist in den Monaten M\u00e4rz bis Oktober \u2013 der sogenannten Zeckensaison \u2013 besonders hoch. Gef\u00e4hrdet sind vor allem Menschen, die in zeckenexponierten Risikogebieten leben, arbeiten oder dorthin reisen. Betroffen sind vor allem Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern, S\u00fcdhessen und der s\u00fcd\u00f6stliche Teil Th\u00fcringens. Einzelne Risikogebiete befinden sich zudem in Mittelhessen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und Sachsen.<\/p>\n<h3>Steigende FSME-Zahlen<\/h3>\n<p>Aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen, dass im Jahr 2016 in Deutschland besonders viele F\u00e4lle der Fr\u00fchsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gemeldet wurden. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Anstieg der FSME-F\u00e4lle um 56 Prozent. Die meist durch einen Zeckenstich \u00fcbertragenen Krankheitserreger k\u00f6nnen Infektionen mit schwerwiegenden Folgen nach sich ziehen.<\/p>\n<p>Dabei besteht auch in Nicht-Risikogebieten die Gefahr von einer mit FSME-Viren-infizierten Zecke gestochen zu werden: So gab es im vergangenen Jahr in fast allen Bundesl\u00e4ndern vereinzelte FSME-F\u00e4lle. Besonders w\u00e4hrend der Zeckensaison sollte daher bei entsprechender Symptomatik auch in Nicht-Risikogebieten an FSME gedacht werden.8  <\/p>\n<p>Kommt es nach einem Stich einer mit FSME-Viren-infizierten Zecke zu einer FSME-Erkrankung, kann diese sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern zu einer Erkrankung des zentralen Nervensystems und der Hirnh\u00e4ute f\u00fchren. M\u00f6gliche schwerwiegende Folgen dieser Erkrankungen k\u00f6nnen Bewusstseinsst\u00f6rungen, Schluck- und Sprechst\u00f6rungen, L\u00e4hmungen der Gesichts- und Halsmuskulatur, Ateml\u00e4hmungen oder L\u00e4hmungen von Extremit\u00e4ten sein.  <\/p>\n<h3>Impfen sch\u00fctzt<\/h3>\n<p>Auch wenn keine urs\u00e4chliche Behandlung existiert, kann zum Beispiel durch eine Schutzimpfung einer FSME-Infektion vorgebeugt werden. Die Impfquoten stagnieren bzw. fallen allerdings seit 2009\/2010 in den FSME-Risikogebieten. Mit einer Schnellimmunisierung, bei der die ersten zwei Impfdosen im Abstand von nur 14 Tagen verabreicht werden, kann noch zum Jahresbeginn ein Impfschutz f\u00fcr die Zeckensaison aufgebaut werden. Diese gew\u00e4hrleisten bereits einen saisonalen Impfschutz.<\/p>\n<p>Mehr als 89 % der geimpften Erwachsenen hatten bereits zwei Wochen nach der zweiten Impfung eine ausreichende Immunit\u00e4t gegen FSME. Die dritte Dosis sowie weitere Auffrischimpfungen erfolgen wieder gem\u00e4\u00df dem normalen Impfschema: Die erste Auffrischimpfung sollte drei Jahre nach der dritten Impfung und weitere Auffrischimpfungen alle f\u00fcnf Jahre stattfinden. Personen \u00fcber 60 Jahre sollten alle Auffrischimpfungen in einem Abstand von drei Jahren durchf\u00fchren lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Aktivit\u00e4t von Zecken steigt mit den Temperaturen. Wer sich viel im Freien aufh\u00e4lt, l\u00e4uft Gefahr, sich Zecken einzufangen. 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