{"id":2793,"date":"2017-05-09T01:42:00","date_gmt":"2017-05-08T23:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/borncity.com\/senioren\/?p=2793"},"modified":"2024-07-26T16:41:46","modified_gmt":"2024-07-26T14:41:46","slug":"positiv-bluthochdruck-in-deutschland-rcklufig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2017\/05\/09\/positiv-bluthochdruck-in-deutschland-rcklufig\/","title":{"rendered":"Positiv: Bluthochdruck in Deutschland r&uuml;ckl&auml;ufig"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Gesundheit\" src=\"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Gesundheit-2.jpg\" alt=\"Gesundheit\" width=\"60\" height=\"56\" align=\"left\" border=\"0\" \/>Deutschland ist ein Land mit vielen Bluthochdruck-Patienten. Das erh\u00f6ht die Risiken f\u00fcr Schlaganfall und Herzinfarkt. Die gute Nachricht vorab: Neue Untersuchungen zeigt, die Werte f\u00fcr den Bluthochdruck haben sich in Deutschland verbessert.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\" https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/6f2209c42b9a4aef862c533af3e38e39\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) f\u00fchrt zu hoher Blutdruck im Jahr 2010 weltweit zu rund 9,4 Millionen Todesf\u00e4llen. Von Bluthochdruck spricht man, wenn der systolische (also obere) Wert \u00fcber 140 mmHg und der diastolisch (also der niedrigere) Wert dauerhaft \u00fcber 90 mmHg liegt. Ideal sind Werte unter 120\/80 mmHg.<\/p>\n<p>Bei einer durchgef\u00fchrten Untersuchung des Deutsche Zentrum f\u00fcr Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) in Berlin zeigte sich ein R\u00fcckgang der Blutdruckwerte \u00fcber die letzten zwei Jahrzehnte bei Menschen im Alter zwischen 55 bis 74 Jahren. Dazu wurden sieben Bev\u00f6lkerungsstudien aus den Jahren 1997 bis 2012 ausgewertet.<\/p>\n<h3>Die Ergebnisse \u2013 der Trend ist richtig \u2026<\/h3>\n<p>Die Ergebnisse der obigen Untersuchen weisen positive Trends auf, zur Entwarnung besteht aber kein Grund.<\/p>\n<ul>\n<li>Der durchschnittliche systolische Blutdruck der deutschen Bev\u00f6lkerung ist laut einer Erhebung des Robert-Koch-Instituts innerhalb von zehn Jahren von 129 auf 124 Millimeter Quecksilbers\u00e4ule gesunken.<\/li>\n<li>Die Anzahl der Menschen mit Bluthochruck (Hypertonie) ist jedoch mit rund 20 Millionen etwa gleich geblieben, betroffen ist also jeder dritte Erwachsene.<\/li>\n<li>Bei M\u00e4nnern zwischen 18 und 29 Jahren stieg der Blutdruck entgegen dem Gesamttrend sogar leicht an.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Positiv: Immer mehr Menschen wissen \u00fcber ihren hohen Blutdruck Bescheid. Heute sind es 80 Prozent, 1998 waren es nur knapp 70 Prozent. Dementsprechend mehr lassen sich behandeln. Dadurch stieg die Zahl derjenigen, deren Blutdruck auf Grund einer Behandlung unter den Grenzwert von 140\/90 sank auf \u00fcber die H\u00e4lfte aller Hypertoniker, sie haben somit einen kontrollierten Blutdruck. 1998 hatten nur weniger als ein Viertel der Hypertoniker einen kontrollierten Blutdruck.<\/p>\n<h3>Schon gewusst?<\/h3>\n<p>M\u00e4nner haben von der Pubert\u00e4t an bis etwa zu einem Alter von 50 bis 60 Jahren generell einen h\u00f6heren Blutdruck als Frauen, danach holen die Frauen auf. Nach Ansicht der Autorin der Studie, Hannelore Neuhauser, l\u00e4sst sich der Blutdruckanstieg bei j\u00fcngeren M\u00e4nnern durch die etwas gestiegene Zahl an krankhaft \u00dcbergewichtigen in dieser Altersgruppe nicht hinreichend erkl\u00e4ren. Auch das diese Personengruppe weniger zum Arzt geht, k\u00f6nnte zum h\u00f6heren Blutdruck beitragen. Um dies aber eindeutig zu kl\u00e4ren, sei aber noch Forschung n\u00f6tig.<\/p>\n<h3>Es kann keine Entwarnung gegeben werden<\/h3>\n<p>Dr, Neuhauser kann trotz des gesunkenen Blutdrucks in der Gesamtbev\u00f6lkerung keine Entwarnung geben. Bluthochdruck ist der wichtigste Risikofaktor f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen und diese seien nach wie vor die Todesursache Nummer eins in Deutschland.<\/p>\n<p>\u201eWas viele nicht wissen: Auch ein Blutdruck unter dem Grenzwert kann schon das Risiko f\u00fcr Herz-Herz-Kreislauf-Erkrankungen erh\u00f6hen\", so die Medizinerin. Daher gelte nur ein Blutdruck unter 120\/80 mmHg als optimal. Werte zwischen diesem optimalen Wert und dem Grenzwert w\u00fcrden in der Regel nicht behandelt, seien aber keineswegs harmlos.<\/p>\n<p>Neuhauser weiter: \u201eMit durchschnittlich 124 mmHg ist der Blutdruck der Deutschen nicht optimal. 60 Prozent aller Erwachsenen zwischen 18 und 79 Jahren haben demnach einen nicht optimalen Blutdruck und somit ein erh\u00f6htes Herz-Kreislauf-Risiko.\"<\/p>\n<h3>Risiken m\u00fcssen verringert werden<\/h3>\n<p>Um Herz-Kreislauf-Erkrankungen weiter zur\u00fcck zu dr\u00e4ngen, m\u00fcssen die Risikofaktoren f\u00fcr Bluthochdruck verringert werden, darin sind sich Experten einig. Zu den Risiken z\u00e4hlen vor allem Bewegungsmangel, hoher Alkohol- und Salzkonsum, ungesunde Ern\u00e4hrung,\u00a0 \u00dcbergewicht und Stress.<\/p>\n<p>Zahlen aus einer 2002 in der Zeitschrift <i>The Lancet<\/i> erschienen Studie verdeutlichen den Einfluss des Blutdrucks auf das Herz-Kreislauf-Risiko: Demnach f\u00fchren 2 mmHg Blutdrucksenkung in der gesamten Bev\u00f6lkerung zu 10 Prozent weniger Todesf\u00e4llen durch Schlaganfall und 7 Prozent weniger Herz-Kreislauf-Toten.<\/p>\n<p>Bleibt die Frage: Kennen Sie Ihren Blutdruck und kontrollieren Sie diesen regelm\u00e4\u00dfig? Die Originalver\u00f6ffentlichung der Studie stammt \u00fcbrigens aus 2014 \u2013 und erschien im Journal of Human Hypertension (2. Oktober 2014), <a href=\"http:\/\/www.nature.com\/jhh\/journal\/vaop\/ncurrent\/full\/jhh201482a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">doi:10.1038\/jhh.2014.8<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland ist ein Land mit vielen Bluthochdruck-Patienten. Das erh\u00f6ht die Risiken f\u00fcr Schlaganfall und Herzinfarkt. 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