{"id":30169,"date":"2026-07-02T00:04:56","date_gmt":"2026-07-01T22:04:56","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/?p=30169"},"modified":"2026-07-01T18:03:41","modified_gmt":"2026-07-01T16:03:41","slug":"eso-warnung-satelliten-und-spiegel-im-weltraum-gefaehrden-astronomie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2026\/07\/02\/eso-warnung-satelliten-und-spiegel-im-weltraum-gefaehrden-astronomie\/","title":{"rendered":"ESO warnt: Satelliten und Spiegel im Weltraum gef\u00e4hrden Astronomie"},"content":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ische S\u00fcdsternwarte (ESO) <a href=\"https:\/\/www.eso.org\/public\/germany\/news\/eso2607\/?nolang\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sieht eine Grenze<\/a> \u00fcberschritten. Eine neue Studie der Europ\u00e4ischen S\u00fcdsternwarte (ESO) kommt zu dem Ergebnis, dass aktuelle Pl\u00e4ne zur Platzierung von \u00fcber 1,7 Millionen Satelliten im Erdorbit \u2013 darunter extrem lichtstarke Objekte \u2013 \u201everheerende Folgen f\u00fcr die Astronomie\" h\u00e4tten. Um die Beobachtung des Nachthimmels mit modernen Teleskopen dauerhaft zu sichern, sollte die Anzahl der Satelliten in der Erdumlaufbahn laut der Studie 100.000 schwach leuchtende Objekte, die mit blo\u00dfem Auge nicht zu erkennen sind, nicht \u00fcberschreiten.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nSeit 2019 ist die Zahl der Satelliten in der Erdumlaufbahn rasant auf heute \u00fcber 14.000 angestiegen. Ma\u00dfgeblich vorangetrieben wurde diese Zahl durch SpaceX, dessen Tochter, das US-Unternehmen Starlink Telekommunikationssatelliten ins All schie\u00dft. Gleichzeitig haben die geplanten Satellitenprojekte sowohl quantitativ als auch hinsichtlich ihrer potenziellen Beeintr\u00e4chtigungen drastisch zugenommen. \"Bislang konnten wir die Situation bew\u00e4ltigen, aber es wird immer kritischer\", betont Olivier Hainaut. Der Astronom ist an der Entwicklung von Empfehlungen zur Eind\u00e4mmung der Auswirkungen von Satellitennetzwerken auf die Astronomie beteiligt.<\/p>\n<p>Zwar haben Unternehmen wie SpaceX Ma\u00dfnahmen ergriffen, um die Helligkeit ihrer Satelliten zu reduzieren. Doch mit den aktuellen Antr\u00e4gen ist laut Hainaut \"die Grenze dessen \u00fcberschritten\", was die Astronomie verkraften kann. Hainaut, seit \u00fcber 30 Jahren Astronom bei der ESO, ist der Autor der von Experten begutachteten (peer-reviewed) Studie \u00fcber die Auswirkungen von Satellitenkonstellationen, die zur Ver\u00f6ffentlichung in der Fachzeitschrift Astronomy &amp; Astrophysics angenommen wurde.<\/p>\n<h2>1 Million weitere Satelliten<\/h2>\n<p>SpaceX plant, eine Million weitere Satelliten f\u00fcr weltraumbasierte Rechenzentren in den Orbit zu bringen, was das Erscheinungsbild des Himmels grundlegend ver\u00e4ndern w\u00fcrde. Die neue Studie zeigt, dass \u00fcber einen gro\u00dfen Teil jeder Nacht hinweg Hunderte und zu bestimmten Zeiten sogar mehrere Tausend Satelliten sichtbar w\u00e4ren \u2013 dies entspricht der Anzahl der Sterne, die unter guten Bedingungen mit blo\u00dfem Auge zu erkennen sind. Weitere geplante Satellitennetzwerke wie Cinnamon von E-Space sowie die chinesischen Systeme CTC-1 und CTC-2 w\u00fcrden die Erdumlaufbahn um Hunderttausende zus\u00e4tzliche Satelliten erg\u00e4nzen und das Problem weiter versch\u00e4rfen.<\/p>\n<h2>Spiegel im Orbit<\/h2>\n<p>Das US-Start-up Reflect Orbital beabsichtigt zudem den Start eines Netzwerks aus sehr gro\u00dfen, spiegelartigen Satelliten. Diese sollen nachts Sonnenlicht reflektieren und Lichtkegel erzeugen, die auf der Erdoberfl\u00e4che einen Durchmesser von mindestens f\u00fcnf Kilometern aufweisen. Das Unternehmen plant, noch in diesem Jahr mit einem Prototyp im Orbit zu beginnen und die Flotte bis 2035 auf 50.000 Satelliten auszubauen.<\/p>\n<p>Diese Objekte w\u00e4ren die hellsten, die sich je in einer Umlaufbahn befanden \u2013 mit gravierenden Folgen f\u00fcr den Schutz des dunklen Nachthimmels. Hainauts Berechnungen zeigen, dass die vollst\u00e4ndige Konstellation den Nachthimmel mit Hunderten extrem hellen, sichtbaren Satelliten f\u00fcllen w\u00fcrde. Direkt aus dem Inneren eines solchen Lichtkegels betrachtet, w\u00fcrde der Sonnenlicht reflektierende Satellit viermal heller erscheinen als der Vollmond. Selbst wenn kein Satellit seinen Strahl direkt auf einen Beobachter richtet, w\u00e4re jeder Einzelne so hell wie der Planet Venus, der \u201eMorgenstern\". Aus einer von Lichtverschmutzung betroffenen Stadt wie M\u00fcnchen w\u00e4ren diese Hunderte von Satelliten die einzigen \u201eSterne\", die am Nachthimmel \u00fcberhaupt noch zu sehen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Diese Vorhaben w\u00fcrden in Kombination mit weiteren in der Studie untersuchten Projekten den Nachthimmel drastisch aufhellen. Dies behindert die F\u00e4higkeit der Menschheit, lichtschwache kosmische Objekte zu beobachten \u2013 darunter weit entfernte Galaxien, erd\u00e4hnliche Planeten um andere Sterne und sogar Asteroiden, die der Erde potenziell gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<h2>Helle Spuren und aufgehellter Himmel<\/h2>\n<p>Hainaut erkl\u00e4rt: \u201eVon der Sonne beleuchtete Satelliten sind um ein Vielfaches heller als ferne Galaxien. Wenn ein Satellit unser Beobachtungsfeld kreuzt, hinterl\u00e4sst er einen hellen Streifen auf der Aufnahme und \u00fcberdeckt alles, was sich dahinter befindet.\"<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.postimg.cc\/bJNKMWsB\/image.png\" alt=\"Nachthimmel mit Satelliten-Spuren\" \/>(Nachthimmel mit Satelliten-Spuren, Quelle: ESO)<\/p>\n<p>Obige Aufnahme zeigt ein Bild des Nachthimmels, der bereits von zahlreichen Lichtspuren, hervorgerufen durch reflektierende Satelliten, \"verunreinigt\" ist und astronomische Forschung beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p>Um das Ausma\u00df dieses und anderer Effekte von Satellitennetzwerken auf astronomische Beobachtungen zu berechnen, simulierte Hainaut die Positionen, Bewegungen und Helligkeiten aller gegenw\u00e4rtigen und geplanten Satellitenkonstellationen.<\/p>\n<p>F\u00fcr das geplante Satellitennetzwerk von SpaceX stellte er fest, dass auf jedem Bild, das zwei Stunden nach Einbruch der Nacht mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO am Paranal-Observatorium in Chile aufgenommen wird, Dutzende von Satellitenspuren auftauchen w\u00fcrden. Dies entspricht einem Verlust des nutzbaren Sichtfeldes von bis zu 28 %. Diese Berechnung setzt voraus, dass die Satelliten so lichtschwach sind, dass sie unter guten Bedingungen nicht mit blo\u00dfem Auge zu sehen sind.<\/p>\n<p>Sollten sie nur geringf\u00fcgig heller sein, w\u00e4ren einige Instrumente noch weitaus st\u00e4rker betroffen: Bei einer Kamera wie der des Vera C. Rubin Observatoriums der US-amerikanischen National Science Foundation (NSF) k\u00f6nnte der Gro\u00dfteil der Aufnahmen f\u00fcr mehrere Stunden pro Nacht unbrauchbar werden [3].<\/p>\n<p>In Hainauts Simulationen wurde davon ausgegangen, dass kein Satellit von Reflect Orbital seinen Lichtstrahl direkt auf oder in die N\u00e4he eines Observatoriums richtet. Dennoch k\u00f6nnte bereits die Spur eines einzigen Spiegelsatelliten eine Beobachtung mit einer Kamera wie der des Rubin-Observatoriums ruinieren. Bef\u00e4nde sich die vollst\u00e4ndige Flotte von Reflect Orbital im Orbit, ginge jede einzelne Aufnahme einer solchen Kamera verloren, sobald die Satelliten von der Sonne beleuchtet werden.<\/p>\n<p>Es sind jedoch nicht nur die sich kreuzenden Bahnen der Satelliten, die die astronomische Arbeit einschr\u00e4nken; ihr Licht kann den gesamten Himmel verunreinigen. Satelliten, die zu schwach leuchten, um direkt wahrgenommen zu werden, erzeugen einen Schleier aus \u201ediffusem\" Licht, w\u00e4hrend das Licht hellerer Satelliten beim Durchqueren der Atmosph\u00e4re in alle Richtungen gestreut wird. Beide Effekte erh\u00f6hen die Hintergrundhelligkeit des Nachthimmels insgesamt. Diese Studie ber\u00fccksichtigt erstmals die Auswirkungen auf die Astronomie, die durch den Beitrag von Satellitenkonstellationen zur allgemeinen Hintergrundhelligkeit des Himmels entstehen, und offenbart damit das volle Ausma\u00df der satellitenbedingten Lichtverschmutzung.<\/p>\n<p>Besonders extrem leuchtende Konstellationen wie die von Reflect Orbital h\u00e4tten einen erheblichen Einfluss auf die Hintergrundhelligkeit des Himmels. Bei einer Gesamtflotte von 50.000 Reflect-Orbital-Satelliten w\u00fcrde der Himmel insgesamt um das Drei- bis Vierfache aufgehellt.<\/p>\n<h2>Begrenzung der Satellitenzahl zum Schutz des Nachthimmels<\/h2>\n<p>Hainaut kommt zu dem Schluss, dass die geplanten 1,7 Millionen neuen Satelliten drastische Konsequenzen f\u00fcr die erdgebundene Astronomie haben werden. Diese Auswirkungen lassen sich nur abwenden, indem die Gesamtzahl der bestehenden und zuk\u00fcnftigen Satelliten auf 100.000 begrenzt wird. Zudem m\u00fcssen diese so lichtschwach sein, dass sie von einem dunklen Standort aus nicht mit blo\u00dfem Auge wahrgenommen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\"Das ist kein starrer Grenzwert im Sinne von: 99.999 ist gut und 100.001 ist schlecht. Nat\u00fcrlich w\u00e4ren mir 50.000 lieber\", sagt Hainaut. \"Aber bei 100.000 bewegen sich die Verluste in etwa auf dem Niveau anderer technischer Ausf\u00e4lle, wie etwa dem Versagen von Ger\u00e4ten.\" Er f\u00fcgt jedoch hinzu, dass die Satelliten eine scheinbare Helligkeit von schw\u00e4cher als der Magnitude 7 aufweisen m\u00fcssen [4]. Sollten einige von ihnen heller sein \u2013 also \u00fcber der Wahrnehmungsgrenze des blo\u00dfen Auges liegen \u2013, m\u00fcsste die zul\u00e4ssige Gesamtzahl deutlich niedriger angesetzt werden.<\/p>\n<p>Sowohl SpaceX als auch Reflect Orbital, die f\u00fcr die weitreichendsten der neuen Antr\u00e4ge verantwortlich sind, haben bei der US-amerikanischen Federal Communications Commission (FCC) Zulassungsantr\u00e4ge f\u00fcr ihre Starts eingereicht. Die neue Studie diente der ESO in Zusammenarbeit mit der britischen Royal Astronomical Society und der Internationalen Astronomischen Union als Grundlage f\u00fcr eine offizielle Stellungnahme an die FCC zu diesen Pl\u00e4nen.<\/p>\n<p>\"Die FCC hat \u00fcber 1.800 Stellungnahmen zu Reflect Orbital und fast 1.500 Kommentare zum Antrag von SpaceX erhalten\", erkl\u00e4rt Betty Kioko, Referentin f\u00fcr institutionelle Angelegenheiten bei der ESO, die die Reaktion der Organisation auf die Antr\u00e4ge koordiniert. \u201eDer Ball liegt nun bei der FCC, und wir warten ab, welche Entscheidungen zu beiden Antr\u00e4gen getroffen werden. F\u00fcr die optische Astronomie stellt dies eine existenzielle Bedrohung dar, und wir hoffen, dass die Regulierungsbeh\u00f6rden diese Einsch\u00e4tzung teilen.\"<\/p>\n<p>\"Die Astronomie erbringt einen enormen Wert f\u00fcr die Menschheit \u2013 in wissenschaftlicher, technischer, wirtschaftlicher und bildungspolitischer Hinsicht \u2013 und hilft uns, unseren Platz im Universum zu verstehen\", sagt ESO-Generaldirektor Xavier Barcons. \u201eDie gro\u00dfe Anzahl geplanter Satelliten in niedrigen Erdumlaufbahnen stellt diese Leistungsf\u00e4higkeit infrage. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, k\u00fcnftige Satellitenstarts zu begrenzen und erfordert eine enge Zusammenarbeit von Astronomen, Ingenieuren, Satellitenbetreibern und anderen Akteuren, um strenge Gegenma\u00dfnahmen zu ergreifen.\"<\/p>\n<p>\"\u201eDas Aussetzen von Tausenden von Satelliten hat wirtschaftliche, \u00f6kologische und astronomische Konsequenzen\", erg\u00e4nzt Hainaut. Die Lichtverschmutzung durch extrem helle Satellitennetzwerke kann die Gesundheit und das Leben auf der Erde beeintr\u00e4chtigen, indem sie biologische Rhythmen und \u00d6kosysteme st\u00f6rt. Gro\u00dfkonstellationen wirken sich zudem direkt auf die Luftqualit\u00e4t aus \u2013 einerseits durch die zahlreichen Raketenstarts, die f\u00fcr den Aufbau und Erhalt Tausender Satelliten erforderlich sind, andererseits durch die atmosph\u00e4rische Belastung, die beim Vergl\u00fchen der Satelliten am Ende ihrer Lebensdauer beim Wiedereintritt entsteht. \u201eMein Aufgabengebiet ist die Astronomie, daher quantifiziere ich die Effekte auf die Astronomie\", erkl\u00e4rt Hainaut. \u201eIch hoffe, dass Fachleute anderer Disziplinen die \u00fcbrigen Auswirkungen in ihren jeweiligen Fachbereichen bewerten.\"<\/p>\n<p>Hainaut res\u00fcmiert: \u201eDie niedrige Erdumlaufbahn ist eine kosmische K\u00fcstenlinie, die f\u00fcr das moderne Leben von immensem Wert ist \u2013 von der globalen Vernetzung bis hin zu unserem freien Blick in das Universum. Wir m\u00fcssen den \u00f6kologischen und visuellen Fu\u00dfabdruck dieser Megakonstellationen jedoch regulieren \u2013 von der Lichtverschmutzung in der Astronomie bis hin zu den atmosph\u00e4rischen Effekten beim Wiedereintritt \u2013, um sicherzustellen, dass diese Ressource unber\u00fchrt und f\u00fcr kommende Generationen zug\u00e4nglich bleibt.\"<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ische S\u00fcdsternwarte (ESO) sieht eine Grenze \u00fcberschritten. Eine neue Studie der Europ\u00e4ischen S\u00fcdsternwarte (ESO) kommt zu dem Ergebnis, dass aktuelle Pl\u00e4ne zur Platzierung von \u00fcber 1,7 Millionen Satelliten im Erdorbit \u2013 darunter extrem lichtstarke Objekte \u2013 \u201everheerende Folgen f\u00fcr &hellip; <a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2026\/07\/02\/eso-warnung-satelliten-und-spiegel-im-weltraum-gefaehrden-astronomie\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[655,690],"tags":[785,222,103],"class_list":["post-30169","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-technik","category-wissenschaft","tag-astronomie","tag-raumfahrt","tag-technik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30169","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30169"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30169\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30171,"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30169\/revisions\/30171"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30169"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30169"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30169"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}