{"id":5182,"date":"2018-02-05T01:19:00","date_gmt":"2018-02-05T00:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/senioren\/?p=5182"},"modified":"2019-08-31T14:42:59","modified_gmt":"2019-08-31T12:42:59","slug":"lachs-gegessen-danach-high-und-schmerzfrei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2018\/02\/05\/lachs-gegessen-danach-high-und-schmerzfrei\/","title":{"rendered":"Lachs gegessen, danach high und schmerzfrei?"},"content":{"rendered":"<p>Klingt wie ein Scherz und ist es auch. Aber die Zivilisation hinterl\u00e4sst ihre Spuren \u2013 und die sind auch in Fischen nachzuweisen. In den USA hat man vor der K\u00fcstenstadt Seattle gefangene Lachse auf Pharmar\u00fcckst\u00e4nde analysiert.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Eigentlich stellt Lachs ja ein sehr wertvolles Lebensmittel dar, enth\u00e4lt er doch Omega-3-Fetts\u00e4uren. Aber wenn das Fleisch des Fisches von R\u00fcckst\u00e4nden belastet ist, sieht dies m\u00f6glicherweise anders aus. Was hat die Untersuchung der bei Seattle gefangenen Fische denn nun ergeben?<\/p>\n<p>Die Ergebnisse sind ein Spiegel dessen, was die Amerikaner so schlucken und \u00fcber den Urin in die Kanalisation wieder entlassen. Die Abw\u00e4sser werden zwar gekl\u00e4rt, gehen dann aber ins Meer. Wissenschaftler haben an zwei Tagen Lachse an der Pazifikk\u00fcste vor der US-Stadt Seattle, im <a href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/Puget+Sound\/@47.7372312,-123.7678707,8z\/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x54903e54b09738e1:0x3390a64604d67e01!8m2!3d47.7236535!4d-122.4713352\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Puget Sound<\/a>, gefangen und dann deren Fleisch auf Pharmar\u00fcckst\u00e4nde untersuchen lassen. Das Ergebnis ist erschreckend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Lachs\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/sjAq35Q.jpg\" alt=\"Lachs\" \/><br \/>\n(Quelle: Pexels CC0 Lizenz)<\/p>\n<h2>Drogen und Schmerzmittel<\/h2>\n<p>Im Fleisch der er im Puget Sound gefangenen Lachse wurden\u00a0 81 Drogen und K\u00f6rperpflegeprodukte entdeckt. Mit dabei: Schmerzmittel und Spuren von Kokain. Die <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20190508102448\/https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0269749116300884\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a> publizierte Studie wird in <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20180128204727\/http:\/\/myscienceacademy.org:80\/2017\/07\/16\/seattle-caught-salmon-found-contain-cocaine-antidepressants-pain-relievers\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesem englischsprachigen Artikel<\/a> aufgegriffen.<\/p>\n<p>'Die Konzentrationen im Abwasser waren h\u00f6her als von uns erwartet. Wir analysierten Proben f\u00fcr 150 Verbindungen, von denen 61 Prozent im Abwasser nachgewiesen wurden. Also wissen wir, dass diese in die Flussm\u00fcndungen gesp\u00fclt werden.' wird Said Jim Meador, ein Umwelttoxikologe im Northwest Fisheries Science Center der NOAA in Seattle, zitiert.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Frage, warum diese Stoffe in den Fischen vorkommen, gibt es zwei m\u00f6gliche Erkl\u00e4rungen: Die Kl\u00e4ranlagen k\u00f6nnen diese Stoffe nicht oder nur unzureichend aus dem Abwasser herausfiltern. Oder die Bewohner des Gro\u00dfraums Seattle konsumieren entsprechend h\u00e4ufig Kokain und Schmerzmittel. An der letztgenannten These k\u00f6nnte etwas dran sein, hat die US-Gesellschaft doch ein massives Drogenproblem (<a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/welt\/drogen-epidemie-zerstoert-us-mittelschicht-8682389.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">siehe<\/a>), welches \u00fcber opiathaltige Schmerzmittel \u00fcber Jahrzehnte induziert wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klingt wie ein Scherz und ist es auch. Aber die Zivilisation hinterl\u00e4sst ihre Spuren \u2013 und die sind auch in Fischen nachzuweisen. 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