{"id":5437,"date":"2018-02-26T00:50:00","date_gmt":"2018-02-25T23:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/senioren\/?p=5437"},"modified":"2024-03-19T18:19:03","modified_gmt":"2024-03-19T17:19:03","slug":"fleisch-alternativen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2018\/02\/26\/fleisch-alternativen\/","title":{"rendered":"Fleisch-Alternativen"},"content":{"rendered":"<p>Der wachsende Fleischkonsum der Menschheit verursacht eine hohe Umweltbelastung und \u00fcberfordert irgendwann die Ressourcen der Erde. Billig-Hamburger aus Fastfood-Ketten stehen f\u00fcr diese Entwicklung. Daher werden zur Zeit 'kreative' Alternativen entwickelt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zeit Online schreibt in <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2018\/09\/fleisch-alternativen-pflanzenblut-in-vitro-insekten?wt_zmc=koop.ext.zonaudev.spektrumde.feed.freakadellen-bitte.bildtext.link.x&amp;utm_medium=koop&amp;utm_source=spektrumde_zonaudev_ext&amp;utm_campaign=feed&amp;utm_content=freakadellen-bitte_bildtext_link_x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Artikel<\/a>, dass jeder Mensch im Durchschnitt 34 Kilogramm Fleisch isst. Dabei ist die Verteilung unterschiedlich, in Deutschland sind es wohl um die 60 Kilogramm, in \u00e4rmeren L\u00e4ndern entsprechend weniger. Aber mit steigendem Wohlstand wird auch dort die Nachfrage nach Fleisch steigen. Die Sch\u00e4tzung der Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO geht dahin, dass die Fleisch-Nachfrage in diesen Regionen sich bis 2050 verdreifacht. <\/p>\n<p>Dies d\u00fcrfte auf ein riesiges Umweltproblem hinauslaufen, denn die bisherige Fleischproduktion ist recht ineffizient. Man denke nur an Massentierhaltung, G\u00fclle und deren Umweltfolgen. <\/p>\n<p>Die Alternative besteht darin, Fleischalternativen zu entwickeln, die von den Verbrauchern nicht als 'Ersatz' wahrgenommen werden. Eine M\u00f6glichkeit k\u00f6nnten Insekten als Proteinquelle sein. Diese sind in der EU seit 2018 erlaubt (siehe <a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2018\/01\/26\/ab-2018-insekten-im-essen-erlaubt\/\">Ab 2018: Insekten im Essen erlaubt<\/a>). Die andere M\u00f6glichkeit ist Fleisch aus dem Reagenzglas, also tierische Zellen, die im Labor zu 'Fleisch' wachsen. Ein Artikel zu diesem Thema findet sich beispielsweise <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/2017-10\/in-vitro-fleisch-labor-zellulaere-landwirtschaft-finless-foods\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bei Zeit Online<\/a>. <\/p>\n<p>Und es gibt pflanzlichen Fleischersatz, der quasi mit 'Blut' angereichert wird. Das US-Unternehmen Impossible Foods (siehe <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Impossible_Foods\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a>) entwickelt pflanzliche Fleisch- und Milchprodukte ohne Tierbestandteile. Seit Juli 2016 bietet Impossible Foods einen aus Pflanzen gemachten Burger an, der aber \u201eaussieht, kocht, riecht, zischt und schmeckt wie konventionelles Rinderhackfleisch\". <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Impossible Burger\" alt=\"Impossible Burger\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/MUlySnw.jpg\"><\/p>\n<p>Durch die pflanzliche Basis ben\u00f6tigt ein Impossible Burger 95% weniger Land und 74% weniger Wasser als ein aus Fleisch hergestellter Burger. Zudem werden 87% weniger Treibhausgase emittiert. Zudem hat der pflanzliche Burger mehr Eiwei\u00df, weniger Gesamtfett und weniger Kalorien als sein&nbsp; Pendant mit Rindfleisch. Zeit Online befasst sich in <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2018\/09\/fleisch-alternativen-pflanzenblut-in-vitro-insekten?wt_zmc=koop.ext.zonaudev.spektrumde.feed.freakadellen-bitte.bildtext.link.x&amp;utm_medium=koop&amp;utm_source=spektrumde_zonaudev_ext&amp;utm_campaign=feed&amp;utm_content=freakadellen-bitte_bildtext_link_x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Artikelreihe<\/a> (ggf. ist eine Anmeldung erforderlich) mit Fleischersatz. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der wachsende Fleischkonsum der Menschheit verursacht eine hohe Umweltbelastung und \u00fcberfordert irgendwann die Ressourcen der Erde. Billig-Hamburger aus Fastfood-Ketten stehen f\u00fcr diese Entwicklung. 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