{"id":8400,"date":"2019-02-08T00:25:00","date_gmt":"2019-02-07T23:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/senioren\/?p=8400"},"modified":"2019-02-03T21:22:19","modified_gmt":"2019-02-03T20:22:19","slug":"mehrheit-wrde-sich-nicht-von-roboter-operieren-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2019\/02\/08\/mehrheit-wrde-sich-nicht-von-roboter-operieren-lassen\/","title":{"rendered":"Mehrheit w&uuml;rde sich nicht von Roboter operieren lassen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Gesundheit\" src=\"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Gesundheit-2.jpg\" alt=\"Gesundheit\" width=\"60\" height=\"56\" border=\"0\" \/>Roboter und k\u00fcnstliche Intelligenz sollen in allen Lebensbereichen einziehen. Aber 61 Prozent der Deutschen w\u00fcrden bei einer OP den menschlichen Chirurgen anstatt einen OP-Roboter vorziehen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage aus 2018 von VMware, Anbieter im Bereich Unternehmenssoftware.<\/p>\n<h2>Kollege OP-Roboter geht gar nicht<\/h2>\n<p>Bei den genannten 61 Prozent der Deutschen w\u00fcrden diese einen menschlichen Chirurgen selbst dann einem Roboter vorziehen, wenn die Roboter-OP den anschlie\u00dfenden Heilungsprozess beschleunigen w\u00fcrde.<\/p>\n<h2>Neuen Technologien nicht abgeneigt<\/h2>\n<p>Betrachtet man allt\u00e4glichere Szenarien, sind die Deutschen neuen Technologien im Gesundheitssektor jedoch nicht abgeneigt. So stehen der Beobachtung von Vitalwerten von Krankenhauspatienten durch digitale Armb\u00e4nder 65 Prozent der Befragten positiv gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Auch den Einsatz von neuen Technologien, um \u00e4lteren Familienangeh\u00f6rigen die M\u00f6glichkeit zu geben, so lange wie m\u00f6glich in ihrem Zuhause zu bleiben, bef\u00fcrwortet die Mehrheit der Befragten (68 Prozent).<\/p>\n<h2>Umfrage zu neuen Technologien<\/h2>\n<p>Inwieweit vertrauen deutsche Verbraucher neuen Technologien wie K\u00fcnstliche Intelligenz, Internet der Dinge (IoT) oder Blockchain, wenn es um ihre Gesundheit geht? Dieser Frage geht die im Herbst 2018 unter 2.000 deutschen Verbrauchern durchgef\u00fchrte Studie von VMware auf den Grund.<\/p>\n<h3>Potential ja \u2013 Kontrollverlust nein<\/h3>\n<p>Wenn es darum geht, die Kontrolle \u00fcber gewisse Lebensbereiche aus Vorsorgegr\u00fcnden abzugeben, sind deutsche Verbraucher noch vorsichtig. Zwar glaubt bereits etwa jeder dritte Deutsche (32 Prozent), dass KI zu einer Verbesserung von medizinischer Versorgung und Behandlungen beitragen und somit die Lebenszeit der Menschen verl\u00e4ngern wird. Die Kontrolle \u00fcber die eigene Ern\u00e4hrung abgeben wollen jedoch nur 20 Prozent, auch wenn sie dadurch einen gesundheitlichen Vorteil erlangen oder schneller abnehmen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Hier ist auch ein gro\u00dfer Unterschied in den Altersgruppen zu erkennen: Junge Befragte zwischen 18 und 24 sind mit 40 Prozent deutlich eher bereit, die Kontrolle \u00fcber ihre Ern\u00e4hrung abzugeben, wenn sie daraus einen Nutzen ziehen k\u00f6nnen, als Menschen \u00fcber 55 Jahren (14 Prozent). Die Abneigung der Kontrollabgabe k\u00f6nnte auch von einem generellen Gef\u00fchl des Kontrollverlusts durch Technologie stammen. So gaben 39 Prozent der befragten Verbraucher an, dass sie das Gef\u00fchl haben, zunehmend die Kontrolle zu verlieren, je mehr die neuen Technologien ihr Leben durchdringen.<\/p>\n<h3>Zur\u00fcckhaltung bei der Weitergabe pers\u00f6nlicher Daten<\/h3>\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich bei dem Thema Datenweitergabe. 42 Prozent aller Befragten f\u00fchlen sich nicht wohl dabei, exakte Daten \u00fcber ihre allt\u00e4glichen Verhaltensweisen in Bezug auf Ern\u00e4hrung, Sport und Lifestyle an ihren Arzt zu \u00fcbermitteln, damit dieser pr\u00e4ziser beraten und behandeln kann. Diese Ablehnung steht m\u00f6glicherweise in Zusammenhang mit der Tatsache, dass 63 Prozent der Verbraucher angeben, immer noch nicht zu wissen, wer Zugriff auf ihre pers\u00f6nlichen Daten hat und wozu sie genutzt werden.<\/p>\n<h3>Aufkl\u00e4rungsbedarf bei neuen Technologien<\/h3>\n<p>Damit einhergehend besteht in Deutschland nach wie vor ein gro\u00dfer Aufkl\u00e4rungsbedarf im Bereich der neuen Technologien: 45 Prozent der deutschen Verbraucher halten KI f\u00fcr \u201aeinen Roboter' \u2013 anstatt eines intelligenten Supercomputers, der eigenst\u00e4ndige Entscheidungen treffen sowie lernen und dadurch neue Dienstleistungen und Erfahrungen schaffen kann.<\/p>\n<p>Dieses Missverst\u00e4ndnis ist damit zu erkl\u00e4ren, dass 42 Prozent der Befragten zugeben, zu wenig \u00fcber Technologien wie KI, IoT und Blockchain zu wissen. Dies offenbart sich auch im Bereich der Wearables: 11 Prozent der befragten deutschen Verbraucher geben an, bereits Wearables, wie beispielsweise FitBit-Armb\u00e4nder zu nutzen, die dabei helfen, auf einen gesunden Lebensstil zu achten. \u00dcber die Funktionsweise herrscht allerdings Unsicherheit: Nicht einmal die H\u00e4lfte der Verbraucher (42 Prozent) ist sich dar\u00fcber im Klaren, dass Wearables Technologien wie KI oder IoT nutzen.<\/p>\n<p>\u201eNeue Technologien wie IoT oder K\u00fcnstliche Intelligenz bieten gro\u00dfes Potential f\u00fcr den Gesundheitssektor und werden in den n\u00e4chsten Jahren st\u00e4rker Einzug halten\", so Carsten Kramschneider, Teamleiter Healthcare &amp; Education bei VMware. \u201eGerade KI ist hier auf dem Vormarsch: In den USA gibt es bereits innovative Projekte, in deren Rahmen K\u00fcnstliche Intelligenz Chirurgen per Sprachsteuerung w\u00e4hrend der Operationen unterst\u00fctzt. So k\u00f6nnen die \u00c4rzte nicht nur von ihrem eigenen Erfahrungsschatz profitieren, sondern auch von der stetig lernenden KI. Diese analysiert Verletzungen und Krankheiten und gibt anschlie\u00dfend Hinweise, auf was bei dem entsprechenden Krankheitsbild noch geachtet werden muss. Um diese M\u00f6glichkeiten voll auszusch\u00f6pfen, m\u00fcssen Gesundheitseinrichtungen die Verbraucher mit einbeziehen und f\u00fcr Vertrauen und Transparenz sorgen. Jeder sollte wissen, wie und wo Technologien eingesetzt und Daten gespeichert und genutzt werden.\"<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Roboter und k\u00fcnstliche Intelligenz sollen in allen Lebensbereichen einziehen. 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