{"id":8488,"date":"2019-02-07T06:03:00","date_gmt":"2019-02-07T05:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/borncity.com\/senioren\/?p=8488"},"modified":"2024-07-26T16:36:43","modified_gmt":"2024-07-26T14:36:43","slug":"vor-60-jahren-die-tragdie-am-djatlow-pass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2019\/02\/07\/vor-60-jahren-die-tragdie-am-djatlow-pass\/","title":{"rendered":"Vor 60 Jahren: Die Trag&ouml;die am Djatlow-Pass"},"content":{"rendered":"<p>In der Nacht vom 1. auf den 2. Februar 1959 starben neun Skiwanderer auf bisher ungekl\u00e4rte und mysteri\u00f6se Weise am \u00f6stlichen Hang des Berges Cholat Sjachl (mansisch f\u00fcr <i>Berg des Todes<\/i>; 1097 m) im n\u00f6rdlichen Ural (Sowjetunion). Die Stelle wird seit dieser Zeit nach einem der Toten als Djatlow-Pass bezeichnet. Hier einige Informationen zu dieser Geschichte, die bis heute mysteri\u00f6s geblieben und nicht aufgekl\u00e4rt ist.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/3112f221f02d40c2b3c28a187e0117bd\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Es war nur eine <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/reise\/djatlow-pass---der-horror-im-ural-8563176.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Meldung<\/a> (und <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/reise\/sowjet-horror---das-grauen-am-djatlow-pass-8563130.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a> und auf dieser Webseite (nicht erreichbar)), dass sowjetische Beh\u00f6rden die Untersuchung des Ungl\u00fccks am Djatlow-Pass nach 60 Jahren wieder aufnehmen wollten, die mich neugierig machte.<\/p>\n<h2>Skiwanderung am Djatlow-Pass<\/h2>\n<p>Ende Januar 1959 brach eine aus acht M\u00e4nnern und zwei Frauen bestehende Skiwandergruppe zu einer Tour in den Ural (Sowjetunion) auf. Die Skitour wurde vom Sportverein des Polytechnischen Instituts (UPI) des Urals veranstaltet und sollte 16 Tage dauern. Geplant war, dass von den Teilnehmern mindestens 350 km auf Skiern auf der geplanten Route durch das Gebirge des n\u00f6rdlichen Urals zur\u00fcckgelegt werden sollte. Dabei sollten die Berge Otorten (russ. \u041e\u0442\u043e\u0440\u0442\u0435\u043d, H\u00f6he: 1235 <abbr>m<\/abbr>, etwa 13,6 km Luftlinie vom Ungl\u00fccksort entfernt) und Ojko-Tschakur bew\u00e4ltigt werden. Alle Teilnehmer galten als erfahrene Wanderer und kannten sich, mit Ausnahme von Semjon Solotarew, bereits seit mehreren Jahren.<\/p>\n<p>Anf\u00fchrer der Gruppe war der 23-j\u00e4hrige Igor Alexejewitsch Djatlow, ein angehender Ingenieur, der im f\u00fcnften Studienjahr an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Funktechnik des UPI studierte. Er galt als einer der besten Sportlern des UPI-Sportklubs und hatte bereits mehrere lange Touren mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden absolviert. Auch die anderen Teilnehmer\/innen hatten Erfahrungen in solchen Skiwanderungen.<\/p>\n<p>Laut <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ungl%C3%BCck_am_Djatlow-Pass\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wikipedia<\/a> kamen die Teilnehmer am 23. Januar 1959 in Swerdlowsk, dem heutigen Jekaterinburg, zusammen und reisten per Zug \u00fcber Serow nach Iwdel, die n\u00f6rdlichste Stadt der Oblast Swerdlowsk. Dort trafen sie in der Nacht vom 24. auf den 25. Januar 1959 ein und fuhren am Nachmittag des 26. Januar 1959 per Anhalter weiter zur Waldarbeitersiedlung \u201e41. Kwartal\". Dort verbrachten sie die die Nacht im Wohnheim der Waldarbeiter.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag brachen sie auf Skiern zur verlassenen, einst zum Gulag geh\u00f6renden Bergwerkssiedlung Wtoroi Sewerny auf, wo sie vom 27. auf den 28. Januar 1959 ihr Lager aufschlugen. In der Nacht erkrankte Judin, so dass er seine Teilnahme an der Wanderung abbrechen musste. Am Vormittag des 28. Januar 1959 gefertigte Schwarz-Wei\u00df-Aufnahmen zeigen, wie sich die Gruppe von ihm verabschiedete. Judin sagte sp\u00e4ter aus, dass es bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Konflikte oder Notf\u00e4lle gegeben habe. Auch sei ihm nichts Verd\u00e4chtiges aufgefallen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Judin zur Waldarbeitersiedlung zur\u00fcckkehrte, setzten die anderen Teilnehmer ihre Wanderung fort. Die Gruppe plante, Anfang Februar 1959 den Berg Otorten zu erreichen und sp\u00e4testens am 14. Februar 1959 in der Siedlung Wischai einzutreffen. Dort wollte sie sich per Telegramm melden, was jedoch niemals passierte. Die nachfolgenden Erl\u00e4uterungen wurden aus Tagebucheintr\u00e4gen der Gruppe sowie den Berichten der Suchmannschaften erstellt.<\/p>\n<h2>Die Trag\u00f6die am Djatlow-Pass<\/h2>\n<p>Als die Gruppe sich nicht zum verabredeten Zeitpunkt zur\u00fcckmeldete, wurde am 20. Februar 1959 beschlossen eine Suchaktion einzuleiten. Am 26. Februar fanden die Suchtrupps das verlassene Lager am Cholat Sjachl. Das Zelt war intakt, aber leicht eingeschneit und wies Einschnitte auf. Die Teilnehmer m\u00fcssen das Zelt aus eigener Kraft verlassen haben. Eine Spur von Fu\u00dfabdr\u00fccken f\u00fchrte hangabw\u00e4rts zur Grenze eines nahegelegenen Waldes, doch nach 500 m wurden sie von Schnee \u00fcberdeckt.<\/p>\n<blockquote><p>Der Text hier lehnt sich an der Wikipedia-Beschreibung an. Eine andere Quelle, das unten verlinkte Buch, gibt an, dass die Sucher eine einzelne Zeder fanden, an deren Fu\u00df die zwei Toten lagen. Um die Zeder herum waren junge Tannenst\u00e4mme abgehackt. Warum nicht trockenes Holz, sondern gr\u00fcnes Tannenholz f\u00fcr ein Feuer verwendet wurde, ist unklar.<\/p><\/blockquote>\n<p>Am Rande des Waldes \u2013 unter einem gro\u00dfen Nadelbaum \u2013 fand der Suchtrupp die \u00dcberreste eines Feuers sowie zwei Leichen der Skiwanderer. Die beiden Skiwanderer waren barfu\u00df und hatten nur ihre Unterw\u00e4sche an, m\u00fcssen aber ein Feuer entfacht haben. Zwischen dem Nadelbaum und dem Lager wurden sp\u00e4ter drei weitere Leichname im Schnee gefunden. Es wurde angenommen, dass sie auf dem Weg zur\u00fcck zum Zelt gewesen waren. Alle Personen waren erfroren. Die Leichen der verbleibenden vier Wanderern wurden als zwei Monate sp\u00e4ter, am 4. Mai 1959, vom Hund eines Ureinwohners unter vier Meter hohem Schnee in einer Schlucht weiter im Waldinneren gefunden.<\/p>\n<p>Eine gerichtliche Untersuchung wurde sofort nach dem Fund der ersten f\u00fcnf Todesopfer begonnen. Die Obduktion fand keine t\u00f6dlichen Verletzungen, was zu dem Schluss f\u00fchrte, dass alle an Unterk\u00fchlung gestorben waren. Eine Person hatte einen kleinen Riss im Sch\u00e4del, von dem allerdings angenommen wurde, dass es keine t\u00f6dliche Verletzung war.<\/p>\n<p>Die Untersuchung der vier im Mai gefundenen Leichen zeigte ein anderes Bild. Drei K\u00f6rper wiesen schwere Verletzungen auf: Die Leiche von Thibeaux-Brignolle hatte schwere Sch\u00e4delfrakturen, und Dubinina und Solotarew wiesen Rippenbr\u00fcche auf. Laut Gerichtsmediziner seien die Verletzungen nicht durch Menschenhand erzeugt worden, \u201eweil die Kraft der St\u00f6\u00dfe zu stark war und keine Weichteile verletzt wurden\". Die Kraft, die daf\u00fcr n\u00f6tig war, verglich ein Experte mit der eines Autounfalls. Zwei Mitgliedern fehlten die Aug\u00e4pfel. Ludmilla Dubinina fehlten Teile ihres Gesichtssch\u00e4dels sowie Zunge (vom Zungengrund an) und Lippen, da sie unter der Eisdecke mit dem Gesicht in einem Fluss lag.<\/p>\n<p>Diese Verst\u00fcmmelungen entstanden allerdings h\u00f6chstwahrscheinlich postmortal durch einsetzende Verwesungsprozesse und\/oder Wildtierfra\u00df. Das letztendliche Urteil war, dass alle Gruppenmitglieder an einer \u201eElementargewalt\" starben. Die Opfer starben sechs bis acht Stunden nach ihrer letzten Mahlzeit. Forensische Untersuchungen zeigten erh\u00f6hte Dosen an radioaktiver Strahlung an den Kleidungsst\u00fccken einiger Opfer. Nach den Beerdigungen gaben Angeh\u00f6rige der Verstorbenen an, dass die Haut der Opfer tief gebr\u00e4unt ausgesehen habe und die Haare komplett grau gewesen seien. Die Wikipedia <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ungl%C3%BCck_am_Djatlow-Pass\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">f\u00fchrt hier<\/a> folgende Ergebnisse der Spurenanalyse am Untersuchungsort auf:<\/p>\n<ul>\n<li>Es gibt Hinweise f\u00fcr ein fluchtartiges Verlassen des Zeltes w\u00e4hrend der Nacht: Obwohl die Temperatur sehr niedrig war (ca. \u221225 \u00b0C bis \u221230 \u00b0C) und ein starker Wind wehte, waren die Toten nur leicht bekleidet. Die Mitglieder der erstgefundenen Gruppe waren teilweise sehr sp\u00e4rlich bekleidet. Einige hatten nur einen Schuh an, w\u00e4hrend andere nur Socken trugen.Die vier Mitglieder der sp\u00e4ter entdeckten Gruppe trugen zum Teil Kleidungsfetzen, die sie von der Kleidung der ersten f\u00fcnf Toten abgeschnitten hatten.<\/li>\n<li>Bei der Untersuchung des Zelts fiel auf, dass es von innen aufgeschlitzt worden war.<\/li>\n<li>Es gab keine Hinweise auf weitere Personen neben den neun Wanderern am Cholat Sjachl oder in der N\u00e4he.<\/li>\n<li>Spuren beim Camp zeigten, dass alle Personen \u2013 auch die, die verletzt gefunden wurden \u2013 eigenst\u00e4ndig das Lager zu Fu\u00df verlie\u00dfen.<\/li>\n<li>An der Rinde des gro\u00dfen Nadelbaums, unter dem sich eine kleine Feuerstelle befand, wurden bis in mehreren Metern H\u00f6he Haut- und Muskelgewebsspuren nachgewiesen.<\/li>\n<li>Ein ehemaliger Ermittlungsbeamter sagte in einem privaten Interview, dass sein Dosimeter am Cholat Sjachl einen hohen Grad an Strahlung angezeigt habe. Die Quelle der Strahlung wurde jedoch nicht gefunden. Eine andere Gruppe von Wanderern, die ca. 50 Kilometer s\u00fcdlich des Ungl\u00fccksorts unterwegs war, sah in der Nacht des Ungl\u00fccks ungew\u00f6hnliche, orangefarbene Kugeln am Nordhimmel. \u00c4hnliche \u201eKugeln\" wurden in Iwdel und angrenzenden Gebieten von verschiedenen unabh\u00e4ngigen Augenzeugen sowie dem meteorologischen Dienst und dem Milit\u00e4r zwischen Februar und M\u00e4rz 1959 beobachtet. Sp\u00e4ter wurde behauptet, dass es sich bei den \u201eKugeln\" um den Schweif von R-7-Interkontinentalraketen handelte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Volk der Mansen, das in diesem Bereich lebt, berichtete auch von neun toten M\u00e4nnern ihres Volkes an eben demselben Berg vor ca. 200 Jahren sowie \u00fcber h\u00e4ufig wiederkehrende Leuchtkugeln seit langen Zeiten. In einigen Berichten ist von viel Altmetall die Rede, das in dem Gebiet gefunden wurde, was wiederum zu der Spekulation f\u00fchrte, das Milit\u00e4r habe die Gegend heimlich genutzt und versuche nun, etwas zu verschleiern. Die unter Verschluss gehaltenen Untersuchungsakten f\u00fchrten zu dem Verdacht, die Beh\u00f6rden k\u00f6nnten der \u00d6ffentlichkeit ma\u00dfgebliche Informationen vorenthalten oder etwas verschleiern.<\/p>\n<p>Die Untersuchung wurde offiziell im Mai 1959 wegen der \u201eAbwesenheit einer schuldigen Partei\" eingestellt. Die Akten wurden in einem Archiv abgelegt. Kopien tauchten in den 1990er Jahren auf, allerdings fehlen diesen einige Seiten. Im Sommer 2018 startete die Komsomolskaja Prawda eine weitere Recherche zu diesem Fall.<\/p>\n<h2>Theorien zur Trag\u00f6die<\/h2>\n<p>Dieses Buch arbeitet die Geschichte, die Untersuchungen und die Theorien auf. Eine erste Theorie ging davon aus, dass die Skiwanderer von den indigenen Ureinwohnern, den Mansen, ermordet wurden. Grund: Die Wanderer seien in heilige St\u00e4tten dieses Volkes eingedrungen. Das wurde aber schnell widerlegt, da die Verletzungen der gefundenen Leichen nicht von Menschenhand stammen konnten. Zudem befanden sich die Skiwanderer nicht in der N\u00e4he der heiligen St\u00e4dten der Mansen. Andere Autoren f\u00fchrten UFOs als Erkl\u00e4rung f\u00fcr den Tod der Wandergruppe an. In <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20231229023839\/https:\/\/www.freenet.de\/nachrichten\/wissenschaft\/autor-will-raetsel-um-dyatlowpassunglueck-geloest-haben_4273264_4702462.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesem Artikel<\/a> gibt es die Theorie, dass durch Fallwinde erzeugter Infraschall zu Panik und den Verletzungen gef\u00fchrt habe \u2013 aber wohl recht hergeholt ist.<\/p>\n<p>Dieser <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-hoechste-Schwierigkeitsgrad-4141359.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">deutschsprachige Artikel<\/a> fasst einige Informationen zum Fall und zur Recherche der Zeitung zusammen. Zitat: Aus den Tageb\u00fcchern und den entwickelten Filmen lie\u00df sich sp\u00e4ter relativ pr\u00e4zise der Ablauf der Reise bis wenige Stunden vor ihrem katastrophalen Ende rekonstruieren. Vor allem wird gefragt, warum die Gruppe ihr Zelt auf einer baumlosen Ebene aufgestellt hat. In der N\u00e4he gab es Feldformationen, die ein gesch\u00fctzteres Biwak erm\u00f6glicht h\u00e4tten. In <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ausserirdische-Yetis-auf-Fliegenpilz-4158446.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teil 2 des Artikels<\/a> werden diverse Theorien f\u00fcr den Vorfall gew\u00e4lzt \u2013 von gegessenen Fliegenpilzen oder Mutterkorn im Brot, was zu Halluzinationen f\u00fchrt. Interessant ist aber der Hinweis eines Ermittlers, der bei den Untersuchungen vor Ort beobachtet haben will, dass die Wipfel diverser Pinien des W\u00e4ldchens, an dessen Rand sich das Not-Lagerfeuer befand, verkohlt waren. Und es gibt einen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Zwei-Filme-und-zwei-Zeitungen-4197745.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">dritten Teil<\/a> zum Thema, der sich mit Filmen und der Quellenlage befasst. Und in einem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Moderater-Schwierigkeitsgrad-aber-doch-4218540.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Nachtragsartikel<\/a> gibt es weitere Vorf\u00e4lle aus j\u00fcngerer Zeit \u2013 alles aber etwas obskur.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Dyatlov Pass-Trag\u00f6die\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/Wf4fmRS.jpg\" alt=\"Dyatlov Pass-Trag\u00f6die\" width=\"606\" height=\"397\" \/><br \/>\n(Videoauszug zur Dyatlov Pass-Trag\u00f6die)<\/p>\n<p>Beim Schreiben dieses Artikels bin ich im Internet auf zwei weitere interessante Fundstellen gesto\u00dfen. Es gibt das Video <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=7CT7dYROPNk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dyatlov Pass: Neue Akten entdeckt! \u00c4ndert sich jetzt alles?<\/a> zum Fall. Die oben erw\u00e4hnte Komsomolskaja Prawda stie\u00df im Sommer 2018 bei der Recherche auf neue Dokumente. Es wurde im Nachlass eines Ermittlers ein Dokument entdeckt, welches Anweisungen zur Behandlung des Falls der toten Wanderer enthielt. Das Schriftst\u00fcck ist auf den 15. Februar 1959 datiert \u2013 w\u00e4hrend die Toten erst am 21. Februar 1959 entdeckt wurden. Weitere Akten sind auf den 6. Februar 1959 datiert, lange bevor die Leute vermisst wurden.<\/p>\n<p>So wurde eine chinesische Taschenlampe auf dem Zelt gefunden, die nach 26 Tagen beim Einschalten noch funktionierte. Theorie: Der ganze Fall wurde vom Staatsanwalt vertuscht und kurz vor dem Auffinden hatte jemand die Taschenlampe auf dem Zelt vergessen. Im Video gibt es den Hinweis, dass es zwei Akten gab \u2013 eine 'offizielle', aus denen die obigen Hinweise stammen \u2013 und eine bisher unbekannte Akte, die vom Milit\u00e4r gef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Ein <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IbuHhka8Okc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">weiteres Video<\/a> befasst sich mit mit einer der gefundenen Leiche (Zolotarev), die sp\u00e4ter untersucht wurde. Es scheint wohl so zu sein, dass die Leiche, die im Grab bestattet wurde, wohl nicht der vermutete Zolotarev ist.<\/p>\n<p>Eine g\u00e4nzlich neue Theorie, die aber in die Beobachtungslage passen k\u00f6nnte, wird von einem russischen Blogger auf <a href=\"https:\/\/de.rbth.com\/geschichte\/81331-schockierende-neue-theorie-djatlow-pass\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">dieser Seite<\/a> unterbreitet.\u00a0Es soll eine Rakete mit kurzer Reichweite in die Felswand in N\u00e4he der Wandergruppe eingeschlagen sein. Geblendet soll die Gruppe in Verwirrung geraten sein, was dann deren Tod als Folge verursacht habe. Weitere Informationen finden sich auf der Seite zum <a href=\"https:\/\/dyatlovpass.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dyatlov Pass<\/a>. Es ist eine mysteri\u00f6se und spannende Geschichte \u2013 ob diese jemals aufgekl\u00e4rt wird?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Nacht vom 1. auf den 2. Februar 1959 starben neun Skiwanderer auf bisher ungekl\u00e4rte und mysteri\u00f6se Weise am \u00f6stlichen Hang des Berges Cholat Sjachl (mansisch f\u00fcr Berg des Todes; 1097 m) im n\u00f6rdlichen Ural (Sowjetunion). Die Stelle wird &hellip; <a href=\"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/2019\/02\/07\/vor-60-jahren-die-tragdie-am-djatlow-pass\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,13],"tags":[168],"class_list":["post-8488","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-natur","tag-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8488","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8488"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8488\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25406,"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8488\/revisions\/25406"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8488"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8488"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.eu\/senioren\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8488"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}