Vom Kepler-Weltraumtelekop nachgewiesene Exoplaneten in einem Bild

Das Weltraumteleskop Kepler hat in seiner neunjährigen Tätigkeit den Nachweis zahlreicher Planeten um fremde Sonnen ermöglicht. Wie das ausschaut, lässt sich in einem animierten Bild erkennen.

Ich bin die Tage auf nachfolgenden Tweet gestoßen, der unter der Rubrik "Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte" das Ganz gut zeigt. Einfach auf das Bild klicken, um die Animation auf X anzuzeigen.

Kepler Exo-Planeten

Das eingebettete Video zeigt die entdeckten Exoplaneten um fremde Sonnen mit ihren Größen und Bewegungen von 2010 bis 2013.

Das Kepler-Weltraumteleskop

Das Weltraumteleskop Kepler wurde entwickelt, um einen Teil der Milchstraße, die die Erde umgibt, zu kartieren und erdgroße Exoplaneten in oder nahe der habitablen Zone zu entdecken sowie die Anzahl der Planeten unter den Milliarden von Sternen der Milchstraße abzuschätzen. Dazu wurde der Himmel mit einem Photometer abgetastet, das kontinuierlich die Helligkeit von etwa 150.000 Hauptreihensternen in einem festen Sichtfeld überwachte.

Diese Daten wurden zur Erde übertragen und dort analysiert, um periodische Helligkeitsabnahmen zu erkennen, die durch Exoplaneten verursacht werden, die vor ihrem Zentralstern vorbeiziehen. Nur Planeten, deren Umlaufbahnen von der Erde aus gesehen von der Seite sichtbar sind, konnten detektiert werden. Kepler beobachtete 530.506 Sterne und hatte bis zum 16. Juni 2023 2.778 bestätigte Planeten entdeckt. 300 Exoplaneten wurden, laut diesem Artikel, später mit Hilfe von künstlicher Intelligenz aus den aufgezeichneten Daten gefunden. In diesem Artikl findet sich auch das obige Video.

Das Kepler-Weltraumteleskop, benannt nach dem Astronomen Johannes Kepler, wurde 2009 von der NASA gestartet und kreiste in einer erdnahen heliozentrische Umlaufbahn, war also nie im Schatten der Erde. Nach neuneinhalb Betriebsjahren war der Treibstoff des Lageregelungssystems des Teleskops aufgebraucht, und die NASA gab am 30. Oktober 2018 seine Außerbetriebnahme bekannt.

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