Verspielt Putin mit dem Ukraine-Krieg die Zukunft Russlands?

Kürzlich bin ich auf, in meinen Augen spannende, Analysen zur Zukunft Russlands im Kontext des Ukraine-Kriegs gestoßen. Was sich als Entwicklung abzeichnet, bedeutet dass Russlands Präsident Putin mit dem Angriff auf die Ukraine die Zukunft des Landes zerstört hat. Russland könnte es in seiner heutigen Form in zwei Jahrzehnten so nicht mehr geben – die Entwicklung zeichnet sich immer deutlicher ab.

Vorab: Ich versuche mich in meinen Blogs von politischen Themen und Bewertungen weitgehend fern zu halten – ist nicht mein Kernthema. Aber das Thema und die Analysen, die mir kürzlich untergekommen sind, fand ich so wichtig, dass ich beschlossen habe, mal einen kleinen Beitrag drüber zu machen.

Worum geht es?

Wir sind ja bald im vierten Jahr des Kriegs Russlands gegen die Ukraine. Wer die täglichen Nachrichten so verfolgt, bleibt eher verwirrt ob der Frage zurück, wie lange Russland noch durchhält. Zeitschriften und Nachrichtensendungen verlieren sich im täglichen Klein-Klein der Entwicklung im Ukraine-Krieg oder thematisieren bestimmte Propaganda aus der russischen Regierung. Dabei geht der Blick auf das große Ganze verloren und da deutet sich seit 2025 an, dass Russland in einen rasanten Absturz übergehen.

Zur Erinnerung: Nach der 2014 erfolgten russischen Annexion der Krim und den anhalten Spannungen im Osten der Ukraine begann Putin am 24. Februar 2022 seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine (Quelle Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg). Was eine kurze "Spezialoperation" von wenigen Tagen werden sollte, hat sich zu einem Krieg entwickelt, der nun bald vier Jahre andauert. Das Ziel Putins, die Ukraine zu erobern, liegt in weiter Ferne. Putin intensiviert zwar die Angriffe – oft auf die zivile Infrastruktur der Ukraine – und betont, weiter auf Sieg zu setzen (siehe FR-Artikel von Jan. 2026).

Der Absturz ist für Russland wohl vorgezeichnet

Aber bei genauem Blick wird eine dramatische Entwicklung für Russland sichtbar. Die EU-Kommission hat in diesem Beitrag bereits 13 Mythen rund um den Ukraine-Konflikt und Russland aufbereitet und widerlegt. Schaut man auf bestimmte Kennzahlen und Entwicklungen, die durch Russlands Regierung offiziell veröffentlicht werden, zeigt sich eine dramatische Entwicklung. Egal ob es weiter Krieg gibt, ob es zu einem Friedensschluss kommt, oder ob Putin "gewinnt", der Absturz Russlands als Land wird kommen und lässt sich kaum noch aufhalten.

Ukraine-Krieg zerstört Russland

Bewusst geworden ist mir dies, als ich zum Jahreswechsel auf Analysen gestoßen bin, die in Videos auf YouTube zu finden sind. Obiges Video schaut auf Statistikzahlen aus Russland sowie Analysen bestimmter Entwicklungen.

Die Botschaft des Videos lautet, dass die Debatte über einen möglichen Zusammenbruch Russlands beendet ist. Die Frage sei nur noch, wann es geschieht – geschätzt werden 24 bis 36 Monate. Im Video werden die "tödlichen" Faktoren analysiert, die diesen Prozess beschleunigen. Es verdeutlicht, dass die russische Föderation sich quasi im freien Fall befindet.

Die demoskopische und Arbeitskräfte-Krise

Als Erstes wird die demoskopische Krise beleuchtet, in die Russland seit Jahren hinein läuft, und die durch den Krieg verstärkt wird und auf eine Arbeitskräfte-Krise hinaus läuft. Hier die Kernaussagen.

  • Russland steuert auf eine Bevölkerungs- und Arbeitskräftekrise zu, die durch den Ukraine-Krieg noch verstärkt wird. Russlands Bevölkerung schrumpft wegen der Geburtenrate dramatisch – der MDR hat Rosstat-Zahlen in diesem Beitrag von Sept. 2025 aufbereitet. Von 146 Millionen Einwohnern wird Russland bis 2100 auf die Hälfte schrumpfen. Das russsiche Territorium leert sich rasant.
  • Der Ukraine-Krieg wirkt wie ein Brandbeschleuniger auf diese Entwicklung. Rund 1 Million gut ausgebildeter Menschen hat Russland im Rahmen des Ukraine-Kriegs verlassen und ist ins Ausland geflüchtet. Das fehlt an Arbeitskräften im Land. Hinzu kommt, dass der Rüstungssektor zunehmend Arbeitskräfte bindet, was den Arbeitskräftemangel in anderen Sektoren verstärkt und die Inflation anheizt.
  • Hinzu kommen um die 1 Million getötete oder schwer verwundete Soldaten Russlands, die diese negative Bevölkerungsentwicklung noch verstärken. Junge Männer fehlen als Arbeitskräfte sowie als Gründer einer Familie, die für Kinder i.d.R. Voraussetzung ist.
  • Am Ende des Tages ist es eine ökonomische Katastrophe, weil Arbeitskräfte fehlen, um außerhalb der Rüstungsindustrie Firmen am Laufen zu halten. Der Wohlstand in Russland bröckelt schon lange – nun wird die Entwicklung kritisch. Hinzu kommen die Toten und Verwundeten, die das Sozialsystem in Russland auf Jahrzehnte belasten. Eine weitere gesellschaftliche Katastrophe droht durch schwer traumatisierte Kriegsrückkehrer.
  • Nächstes Problem sind die Ausgaben für die Rüstungsindustrie und die Militärausgaben für den Ukraine-Krieg. Waren bisher die Staatskassen Russlands gefüllt, um das Militär zu finanzieren, hat sich das inzwischen gedreht. Die Sanktionen und stark eingebrochene Einnahmen durch Verkauf von Öl und Gas haben den Staatshaushalt Russlands ins Minus gedrückt.
  • Der Kreml hat 2025 damit begonnen, die Kosten des Ukraine-Kriegs (z.B. durch eine Mehrwertsteuererhöhung) auf die Bevölkerung und die Unternehmen umzulegen. Das russische Verteidigungsministerium hat 2025 erstmals offizielle Schätzung von Kriegskosten für 2025 veröffentlicht und nennt 116 Milliarden Euro. Es gibt aber Stimmen, die auf bis zu 1 Milliarde pro Tag kommen.

Hinzu kommen die Sanktionen der westlichen Länder, die Russland von Technologie und Finanzströmen abschneiden. Deren Umgehung kostet enorme Summen für die Beschaffung entsprechender Güter über China.

  • Die Automobilindustrie ist um 50% eingebrochen und die Produktion von
    Passagierflugzeugen kam 2024 fast vollständig zum Erliegen,
  • Die Folgen des Kries sind katastrophal, weil westliche Komponenten fehlen. Besonders fatal ist dieser Technologiemangel für die Ölindustrie heißt es im Video. Die bestehenden Ölfelder altern rapide und ohne westliche Spezialtechnologie zur Erschließung neuer Quellen sinkt die Förderrate bereits jetzt um 3% jährlich. Bis 2030 droht ein Einbruch der Produktion um bis zu 40%.

Verkäufe von Rohöl und Gas sind, sofern überhaupt möglich, nur mit Abschlägen, zu realisieren. Die Einnahmen aus Öl und Gas sind bereits um 28% eingebrochen, weil der
Kreml gezwungen ist, seine Ressourcen zu Dumpingpreisen an China und Indien zu
verramschen. Der Marktwert des russischen Gasprom-Konzerns ist von 367
Milliarden Dollar im Jahr 2008 auf unter 45 Milliarden Dollar im Jahr 2025 abgestürzt. Die schwindenden Einnahmen führen zu einem Defizit im Staatshaushalt – sprich: Russland kann sich den Ukraine-Krieg schlicht wirtschaftlich nicht mehr leisten. Jetzt muss die Bevölkerung die Lasten schultern, hat aber kaum noch Geld zum Leben.

Die Geschichte wiederholt sich, die UDSSR ist 1991 zusammengebrochen, weil man sich das Wettrüsten samt der Vasallenstaaten schlicht nicht mehr leisten konnte – Russland war pleite (habe ich hautnah miterlebt, einen Vertrag für eines meiner Bücher, was ins Russische übersetzt worden war, konnte mangels Devisen nie bedient werden – Verlag und meine Wenigkeit haben nie einen Cent gesehen). Nun sieht es wieder so aus, weil die Kriege, die Putin führt, das Land in die Pleite führen.

Marode Infrastruktur und Betriebe

Der Rückzug westlicher Unternehmen lässt die Produktivität in russischen Unternehmen stark einbrechen. Die Flugzeugindustrie Russlands ist – nach der Beschlagnahme westlicher Maschinen – auf Jahrzehnte tot. Der Energiesektor und die Infrastruktur Russlands steht vor dem Kollaps. Die Infrastruktur zur Energieversorgung Russlands stammt aus den 60er Jahren und hätte jetzt dringend erneuert werden müssen. Dazu sind aber weder Geld noch Arbeitskräfte vorhanden.

Marode Energie-Infrastruktur

Wie dramatisch die Situation in russischen Städten zu sein scheint, ist mir in obigem Video von Anfang Januar 2026 klar geworden. Marode Infrastruktur führt dazu, das Strom und Heizenergie in russischen Städten im kalten Winter ausfallen. Was als "technische Störung", die bald behoben wird, deklariert wurde, scheint sich zur Katastrophe auszuwachsen. Die Infrastruktur aus den 60er Jahren müsste gewartet und erneuert werden – was aber bereits seit Jahren unterblieb. Heute fehlen Ersatzteile und Arbeitskräfte zur Reparatur. Die Leute bleiben kalt und dunkel sitzen. In den deutschen Nachrichtensendungen sieht man nur Angriffe auf Städte in der Ukraine – aber die Probleme in russischen Städten im Winter 2025/2026 mit der Infrastruktur bleiben unbeleuchtet. Dabei zeigt sich dort, wie sich die Krise in die Gesellschaft frisst.

Die politische Isolation

Ein weiterer Punkt ist die politische Isolation Russlands durch den Ukraine-Krieg, die durch die westlichen Länder gestartet wurde. Die jüngsten Entwicklungen wie in Syrien, Iran, Venezuela sowie die ausbleibenden "Kriegserfolge" in der Ukraine werden ebenfalls zum Problem für Russland und Putin. Eine schnelle Rückkehr zum Status vor dem Ukraine Krieg ist nicht in Sicht – und viele Länder überdenken nun ihre Beziehungen zu Russland. Als Alliierter ist das Land wohl keine Option mehr, als Rüstungslieferant wird es inzwischen auch in Frage gestellt.

Und dann kommt noch ein entscheidender Punkt hinzu: Putin hat Russland von China abhängig gemacht. Und China hat noch einige Rechnungen mit Russland offen. So lag die heute russische Stadt Wladiwostok im Osten von Russland früher auf chinesischem Territorium. Dann gab es im Jahre 1969 den Zwischenfall am Ussuri, ein Grenzkonflikt zwischen der Volksrepublik China und der Sowjetunion, wo es zu bewaffneten Zusammenstößen kam

Vor einiger Zeit ist mir eine Karte aus China untergekommen, die einen Zugriff Chinas auf große Gebiete im Osten Russlands als künftiges Ziel nahelegt. Das Ganze geht bereits auf ältere Berichte, basierend auf Geheimdienstanalysen zurück. In diesem Artikel aus 2023 beleuchtet die Frankfurter Rundschau die Thematik. In China gibt es Anweisungen, Karten russischer Territorien mit chinesischen Namen zu beschriften.

Der russische Geheimdienst hat vor längerer Zeit wohl strategische Überlegungen Chinas aufgedeckt, die die russische Schwäche auszunutzen, um russische Gebiete wieder "nach China zurück zu holen". Wer die strategischen Spiele Pekings zur Rückeroberung Taiwans betrachtet und sich die nahen ehemaligen chinesischen Gebiete in Russland anschaut, kann schon mal auf die Idee kommen, dass China bei günstiger Gelegenheit zuschlagen könnte. Das Video hier analysiert genau diese Situation.

Um es an dieser Stelle klar zu stellen: Es geht mir nicht um Propaganda, es kann natürlich auch alles ganz anders kommen. Wissen werden wir es in einigen Jahren. Aber die in obigen Quellen aufgezeichneten Informationen legen ein anderes Bild offen, als das, was die Medien uns vermitteln. Spreche ich mit Leuten, die Zugang zu Hintergrundanalysen haben (z.B. aus der Bundesbank), wird das obige Bild zur ökonomischen Situation weitgehend bestätigt. Gut möglich, dass die autonomen Volksrepubliken Russlands in 20 Jahren abgefallen sind und sich nach China oder nach Westen orientieren. Dann wäre es der Treppenwitz der Geschichte: Putin wollte Russland wieder groß machen und hat sein Land in den Ruin geführt. Wäre aber nicht das erste Mal in der Geschichte, dass dies so gekommen ist.

Ergänzung: Auf Welt gibt es am 31. Januar 2026 den Beitrag Die Hiobsbotschaft für Putins Kriegswirtschaft mit neuen Informationen – wird teuer für Russlands Bevölkerung und Unternehmen. Ist natürlich nicht "die" Quelle, aber dieser Tweet auf X zitiert aus einem BILD-Bericht zu neuen Zahlen aus Russland. Deckt sich auch mit dem Bild aus dem Welt-Artikel sowie obigen Aussagen. Nun muss man noch drei bis fünf Jahre warten, und man wird sehen, wie es ausgegangen ist.

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10 Antworten zu Verspielt Putin mit dem Ukraine-Krieg die Zukunft Russlands?

  1. Schwarzes_Einhorn sagt:

    Ich kann es nicht beurteilen. Interessant ist es aber auf jeden Fall. Daß beispielsweise manche russischen Gebiete mal chinesisch waren, wußte ich nicht.

    Kleiner böser Gag am Rande, wenn auch geographisch in die andere Richtung: eigentlich gehören die USA den Nachkommen der Wikinger – die waren nämlich lange vor Kolumbus da… Und sie reisten von Grönland aus. Tja…

  2. Yossarian sagt:

    Interessant! Direkt mal in die Recherche gehen.

    Bevölkerungsentwicklung:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/171392/umfrage/fertilitaetsrate-in-russland/

    Eine Fertilitätsrate von 1,5 ist wahrlich schlecht. Für einen Erhalt der Bevölkerungszahl ist ein Wert von 2,1 notwendig, sofern ich mich da richtig erinnere. Kann man also bestätigt sehen, allerdings ist das ein Problem, was viele Länder betrifft, ganz besonders auch viele Europäische:
    https://www.laenderdaten.de/bevoelkerung/fruchtbarkeitsrate.aspx

    Wenn das zum Untergang führt, dann sind wir Russland leider sehr dicht auf den Fersen.

    Thema Zu- Abwanderung:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/487213/umfrage/migrationssaldo-russland/
    Das sieht in der Tat nicht gut aus.

    1 Millionen getötete Soldaten sind wodurch validiert? Halte ich für eine eher spekulative Behauptung und ist eigentlich auch gar nicht für das Kernargument der Bevölkerungsabnahme relevant.

    Der Punkt "Ökonomische Katastrophe" ist für mich der Interessanteste.

    BIP:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/19373/umfrage/bruttoinlandsprodukt-in-russland/
    Sieht mir jetzt erst mal nicht nach Katastrophe aus.

    Arbeitsmarkt:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/17339/umfrage/arbeitslosenquote-in-russland/
    Bei Werten um die 2% kann man sicherlich davon ausgehen, dass Stellen in Teilen nicht besetzt werden können, aber ob das am Ende eine ganze Wirtschaft zum Kippen bringt? Das sind doch Werte, die unter dem Begriff Vollbeschäftigung laufen und eigentlich eher positiv belegt sind. Das dürfte sich zudem auch positiv auf die Sozialausgaben auswirken, die sie später noch im Kontext der Kriegsfolgen erwähnen.

    Wohlstandseinbruch bei den Bürgern?
    https://de.tradingeconomics.com/russia/wages

    Ich weiß nicht, ob ich einen stetigen Einkommensanstieg in der Art zusammenfassen würde wie sie das tun: "Der Wohlstand in Russland bröckelt schon lange – nun wird die Entwicklung kritisch"

    Gerne wird für sowas auch der Gini-Koeffizient verwendet, weil er das Maß der Ungleichverteilung abbildet. Habe dazu gerade nichts aktuelles gefunden, sondern nur bis 2019, aber auch darin wird ein "bröckelt schon lange" keineswegs ersichtlich, eher im Gegenteil:
    https://laender-analysen.de/russland-analysen/390/ungleichverteilung-der-einkommen-in-russland/

    Zum Haushalt / Ausgaben für Rüstung / etc:

    Ja der ist negativ:

    https://laender-analysen.de/russland-analysen/390/ungleichverteilung-der-einkommen-in-russland/

    Allerdings schaue man sich mal die Staatsverschuldung an: Gerade mal 16%. Das Land ist somit im Vergleich zu westlichen Ländern praktisch schuldenfrei. Ich sehe wirklich nicht, dass die hier ein akutes Problem haben.
    Zum Vergleich: Deutschland hat in den letzten 25 Jahren mehr negative als positive Haushalte gehabt und in den letzten Jahren sieht es sogar besonders unschön aus:
    https://www.laenderdaten.info/Europa/Deutschland/schulden.php

    Zum Anteil der Militärausgaben vom Haushalt:
    https://mdz-moskau.eu/haushalt-2025-41-prozent-fuer-menschen-in-uniform/

    1/3 fürs Militär ist in der Tat enorm. Aber ob das zu einem Problem werden muss, wenn die Gesamtausgaben nicht kritisch sind? Es fällt mir schwer das einzuordnen. Da würde mich in der Tat interessieren wie das inhaltlich begründet ist.

    Und Russland hat durchaus valide Reserven und somit Möglichkeiten eine Schwächephase eine Weile durchzuhalten:
    https://de.tradingeconomics.com/russia/central-bank-balance-sheet

    Soll erstmal reichen. Ich habe nicht versucht die Quellen zu bewerten bzw. zu recherchieren wie valide sie sind, sondern einfach die Datenpunkte recherchiert, die ich interessant finde im Bezug auf ihre Themenpunkte. Falls Müll dabei ist, dann bitte gerne benennen.

    Und nein, es geht mir nicht darum Partei zu ergreifen. Ich lebe nicht in Russland und habe auch keine Verbindungen dorthin. Und als Pazifist bin ich sicherlich auch kein Freund von russischen Kriegen, aber ihr Artikel erscheint mir durchaus etwas einseitig. Das hat meine Neugierde geweckt und daher bin ich einfach mal ins Blaue hinein in die Recherche gestartet. Ich nehme nicht in Anspruch, dass sich aus den Datenpunkten unbedingt ein valides Gesamtbild ergeben muss. Gerne diskutieren!

  3. A.B. sagt:

    Es ist alles genauso, wie es Robert Habeck geplant und vorhergesagt hatte:
    Die Sanktionen werden Russland langfristig zerstören, wenn Putin weiter am Krieg festhält.
    Genauso wie Habeck vieles andere richtig eingeschätzt und klug geplant hat.
    Was aber die deutschen Medien und Wähler leider nicht gut genug gewürdigt haben.

  4. Yossarian sagt:

    Schade Herr Born, dass mein Beitrag offenkundig schon zu kontrovers für sie war, um ihn freizuschalten. Es ist ihr Blog und sie entscheiden wer hier freigeschaltet wird oder nicht, aber wenn sie schreiben dass es ihnen nicht um Propaganda geht, dann sollten sie eigentlich auch offen dafür sein, wenn man mit verlinkten Quellen zu anderen Einschätzungen kommt… und ich glaube sie können mir wirklich nicht vorhalten, dass ich rumgepöbelt oder einfach nur so in den Raum hinein Dinge behauptet hätte.
    Schade… aber ist wohl der Status quo in diesem Land mittlerweile, dass kontroverse Diskussionen, selbst auf sachlicher Ebene, kaum noch möglich sind.

    • guenni sagt:

      nicht immer die Flöhe husten hören! Der Kommentar enthält Links, und dann geht das zur Spam-Abwehr in Moderation. Da ich hier in der Niche nur sporadisch vorbei schaue, dauert es bis zu Moderation, sind immerhin 6 Blogs im Bestand…

      • Yossarian sagt:

        OK, mich hatte iritiert, dass neue Kommentare und dann auch ein neuer Blogeintrag kam. Aber ich gebe zu, am nächsten Tag kam mir dann auch die Idee, dass die Links der Grund für die Moderation sind.
        Daher ganz ehrlich: Dickes Sorry! Hätte mehr Geduld haben sollen.

  5. ChristophH sagt:

    Ich finde diesen Beitrag wertvoll. Dass es so oder ähnlich kommen könnte, halte ich für ein mögliches Szenario. Ob es so ausgehen wird bzw. ausgegangen ist werden einst die Historiker der Zukunft berichten. Fest steht für mich, wer für einen Angriffskrieg eine ganze Generation junger Männer opfert hat sein Volk und noch viel mehr verloren, selbst wenn er den Krieg gewinnen sollte.

    Etwas ratlos bin ich nach der Lektüre, was ich/wir selber dazu beitragen können, dass die Menschheit vielleicht irgendwann doch noch lernt Krieg bringt am Ende nur Verlierer hervor. Vielleicht hilft es aber schon den Schrecken vergangener und aktueller Kriege im Bewusstsein zu behalten und mit den Kindern und Enkel darüber zu sprechen. Denn wer bereit ist aus der Vergangenheit zu lernen kann auf die Gestaltung der Zukunft positiv Einfluss nehmen und mit seiner Haltung möglicherweise schlimmeres verhindern.

  6. Michael sagt:

    Von einigen wird das Schreckgespenst einer zerfallenden Atommacht in den Raum gestellt. "Diadochen -Kämpfe oder -Kriege" um die Reste.

    Oder glaubt jemand an eine friedliche und demokratische Wandlung in Russland ..?

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